Dienstag, 17. Februar 2026

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Altenceller Brunnen bereit für Konservierung

Bei archäologischen Ausgrabungen in Altencelle wurde u. a. ein großer Brunnen aus Eichenholz gefunden, der 2022 zum Tag des offenen Denkmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Als besonders eindrucksvolles Objekt der mittelalterlichen Vergangenheit soll er zum dauerhaften Erhalt fachmännisch konserviert werden. Während die Finanzierung dank zahlreicher Spenden nach wenigen Monaten gesichert war, sollte es noch drei weitere Jahre dauern, bis Kapazitäten in einer der wenigen ausreichend großen Gefriertrocknungsanlagen verfügbar waren.

von links nach rechts:
Stefan Daberkow, Bomann-Museum Celle
Dirk Wietfeldt und Patric Wietfeldt, Celler Brunnenbau GmbH
Nicole Bogdahn, Bomann-Museum Celle
Dietrich Klages und Jan Klusmann, Fördergemeinschaft Historisches Altencelle

Nun ist es endlich soweit: zwei Mitglieder der Fördergemeinschaft Historisches Altencelle werden die gut bewässerten und verpackten Einzelteile zur Konservierung an den Bodensee fahren. Museumsdirektor Stefan Daberkow nahm diesen Moment zum Anlass, den zahlreichen an dem Projekt Beteiligten zu danken, u. a. der Fördergemeinschaft Historisches Altencelle, dem Museumsverein Celle, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehrerer Fachdienste der Stadt Celle, namentlich der betreuenden Restauratorin Nicole Bogdahn, sowie allen Spenderinnen und Spendern.

Ein ganz besonders großer Dank ging an die Celler Brunnenbau GmbH, die durch Dirk und Patric Wietfeldt bei dem Termin vertreten war. Die Celler Brunnenbau hat nicht nur mit einer Großspende den Durchbruch bei der Finanzierung des Projekts gebracht, sondern zudem die beiden Container gestellt, die die dauerhafte Lagerung des empfindlichen historischen Nassholzes im Wasserbad sicherstellten. Das Unternehmen habe dieses Projekt gern unterstützt, denn es sehe sich quasi in der Nachfolge der bis ins Mittelalter zurückreichenden Tradition des Brunnenbaus in Altencelle, so Geschäftsführer Dirk Wietfeldt. Der Brunnen sei ein beeindruckendes Beispiel einer für die Zeit weit entwickelten Handwerkskunst.

Wenn alles planmäßig läuft, wird der Brunnen in ca. zwei Jahren als museales „Trockenobjekt“ ausstellbar sein. „Nun wünschen wir den beiden Fahrern, Jan Klusmann und Ulrich Raischies, eine gute und sichere Fahrt mit dem Brunnen zum Restaurator an den Bodensee“, hieß es beim Abschluss der Präsentation.

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