Montag, 16. Februar 2026

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Großbrand in Eicklingen: Recyclinganlage in Flammen

In Eicklingen ist es zu einem Großbrand in einer Recyclinganlage gekommen. Nach Angaben der Einsatzkräfte stand eine Halle in Brand, in deren Innerem sich größere Mengen Kunststoffgranulat befanden. Auch die Dachfläche des Gebäudes wurde von den Flammen erfasst.

Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte vor Ort. Unterstützt wurden sie unter anderem von den Johannitern, dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), dem Technischen Hilfswerk (THW) sowie weiteren Hilfsorganisationen. Die Versorgung der Einsatzkräfte und die Absicherung der Einsatzstelle stellten angesichts der winterlichen Temperaturen eine zusätzliche Herausforderung dar.

Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die erhebliche Brandlast in der Halle. Das eingelagerte Plastikgranulat sorgte für eine intensive Brandentwicklung. Zudem gefror Löschwasser bei den niedrigen Temperaturen teilweise, was den Einsatz zusätzlich behinderte. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurden insgesamt fünf Brunnen genutzt.

Ein weiterer Aspekt des Einsatzes war der Umgang mit kontaminiertem Löschwasser. Dieses musste aufgefangen und kontrolliert abgeführt werden, um eine Gefährdung der Umwelt zu vermeiden.

Aufgrund der Rauchentwicklung und der möglichen Gefahrenlage wurden die Warnsysteme NINA und KATWARN ausgelöst. Die Bevölkerung wurde über diese Kanäle informiert und entsprechend sensibilisiert.

An der Einsatzstelle eingesetzt waren rund 150 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Eicklingen, Langlingen, Bröckel, Sandlingen, Wienhausen, Offensen, Bockelskamp, Oppershausen; die Ortsfeuerwehr Wathlingen unterstützte mit einer Hubrettungsbühne und die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache mit zwei Drehleitern und der Führungsgruppe Einsatzleitung. Die Einsatzkräfte wurden durch die Johanniter-Unfall-Hilfe und den Arbeiter-Samariter-Bund mit Warm- und Kaltgetränken, sowie warmen und kalten Speisen versorgt. Die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises Celle unterstützte den Einsatz mit der Anlieferung und Bereitstellung von Atemschutztechnik; über den gesamten Einsatzverlauf wurden 54 Atemschutzgeräte genutzt, was 27 eingesetzten Trupps entspricht. Ebenfalls befanden sich der zuständige Energieversorger, der Rettungsdienst zur Absicherung der Einsatzkräfte und die untere Wasserbehörde im Einsatz.

Nach insgesamt über 10-stündigen Löschmaßnahmen konnte der Einsatz um 15:22 Uhr für die letzten Einsatzkräfte beendet werden.

PR/Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler Presse und Dominik Völz
Texterweiterung unten von Dominik Völz, kom. Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kreisfeuerwehr Celle

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