Allertower startet – 76 Wohnungen für Auszubildende geplant
Auf der Allerinsel in Celle soll in den kommenden Monaten ein neues Wohnprojekt entstehen, das sich gezielt an Auszubildende und dual Studierende richtet. Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge stellte das Vorhaben „Allertower“ am Mittwoch (8. April) gemeinsam mit der Stadtbaurätin Elena Kuhls vor.



Der Baustart ist für Anfang Juni 2026 vorgesehen, aktuell laufen bereits vorbereitende Arbeiten für das Fundament. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2028 geplant. Bauherr ist die Wohncarée Allertower GmbH, ein Unternehmen der Lindhorst-Gruppe. Die Planung stammt vom Architekturbüro plan- & bauwerk Winsen/Aller GmbH unter Leitung von Jan von Hörsten, die Ausführung übernimmt die Firma Olaf Joop Projektbau.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen 76 geförderte Wohnungen, die speziell für Auszubildende und dual Studierende konzipiert sind. Ergänzt wird das Angebot durch 14 klassische Mietwohnungen in den oberen Etagen (7 bis 10). Dort entstehen größere Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern, teilweise mit Balkon oder Dachterrasse.
Insgesamt entsteht ein rund 30 Meter hoher Wohnturm mit elf Etagen auf einem etwa 1.410 Quadratmeter großen Grundstück am Stadthafen.
Im Erdgeschoss bis zur 6. Etage entstehen 8 Klein-Wohngemeinschaften für zwei Bewohner mit gemeinsamem Koch- und Essbereich, Duschbad, Abstellraum und zwei getrennten Wohn-Schlafzimmern in Größen mit Gesamtwohnflächen zwischen 34 und 45 Quadratmetern.
Weiterhin 68 Einzelapartments jeweils mit Wohn-Schlafraum, Kochgelegenheit und Duschbad in Größen zwischen 22 und 26 Quadratmetern. 10 Apartments sind rollstuhlgerecht. Pro Wohnung gibt es zusätzlichen Abstellraum im Gebäude. Zentrale Bereiche mit Waschmaschinen stehen zur Nutzung durch die Bewohner zur Verfügung.
Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge betonte bei der Vorstellung die veränderte Ausrichtung des Projekts: „Der Allertower ist ein Erbe meiner Vorgänger, das ich gleichwohl umsetzen wollte. Doch haben wir dem Projekt eine neue Prämisse vorangestellt: Wie können wir junge Menschen für unsere Stadt begeistern?“ Eine Universitätsansiedlung sei in Celle nicht realistisch, daher setze man nun gezielt auf Wohnangebote für junge Menschen in Ausbildung. Der Allertower sei nun ein weiterer Meilenstein für die Stadt. Nigge: „Ich freue mich, dass wir einen Investor gefunden haben, mit dem wir die Bedürfnisse vollumfängliche erfüllen können.“ Nicht zuletzt werde damit das gesteckte Ziel, nach jahrelanger Brache, 100 geförderte Wohneinheiten zu schaffen, sogar weit übertroffen. „Die 100 haben wir mit dem Baubeginn am Nordwall bereits angekratzt. Jetzt kommen 76 weitere hinzu. Das soll uns in Celle erstmal jemand nachmachen“, so der Oberbürgermeister.
Das Gebäude soll nach KfW-55-Standard errichtet werden und unter anderem über Fernwärme beheizt werden. Geplant sind zudem eine Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach sowie eine Regenwasserversickerung.
Auf dem Gelände entstehen 24 Stellplätze für Autos und 90 für Fahrräder, teilweise mit Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge.
Im Erdgeschoss ist außerdem die Möglichkeit für ein Bistro oder Café vorgesehen. Die Mieten für die geförderten Wohnungen sollen sich an den finanziellen Möglichkeiten von Auszubildenden und Studierenden orientieren. Voraussetzung ist ein Wohnberechtigungsschein.
Mit dem Allertower soll auf der Allerinsel ein neues Wohnangebot entstehen, das insbesondere junge Menschen an die Stadt binden soll.
Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de
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