Ausstellung mit Werken von Valeri Moskov in der Inspira Arthaus in Celle
Für Celle ist dies eine seltene Gelegenheit, einem Künstler dieses Formats in einer konzentrierten Ausstellung zu begegnen. Valeri Moskov war in den vergangenen Jahren nur noch selten mit Ausstellungen präsent – gerade deshalb ist diese Ausstellung auch als Wiederentdeckung interessant.


Die Vernissage findet am Samstag, 25. April 2026, um 16:00 Uhr statt:
Inspira Arthaus
Hehlentorstraße 18
29221 Celle
Gezeigt werden insgesamt 24 Gemälde und grafische Arbeiten sowie 22 Skulpturen in Größen von 5 bis 290 cm.
Valeri Moskov – Kurzbiografie
Valeri Moskov (Waleri Pawlowitsch Moschkow, geboren am 10. Dezember 1947) ist Bildhauer, Maler und Künstler des öffentlichen Raums. Seit 1972 lebte und arbeitete er in Chișinău; seit 2001 lebt und arbeitet er in Deutschland, in Hof (Bayern). Von 1974 bis 1977 studierte er an der Theaterhochschule in Gorki im künstlerischen Fakultätsbereich, Fachrichtung Requisitenbau. Seit 1979 arbeitet er als freischaffender Künstler.
Seine Werke verbinden skulpturales Denken, konstruktive Klarheit und ein ausgeprägtes Gefühl für Raum, Rhythmus und Material. Charakteristisch ist die Arbeit mit Holz, Metall und textilen Elementen; zugleich entwickelte er parallel zur Skulptur eine eigenständige malerische Linie.
Zu den zentralen Werkgruppen gehören der Zyklus „Musik“ (1987–1988) und die großformatige Komposition „Vertikale“ (1990). Werke von Valeri Moskov befinden sich in der Sammlung der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau, darunter „Musik I–III“ und „Vertikale“.
Seit den späten 1970er Jahren nahm Valeri Moskov an Ausstellungen in Russland, Moldawien, Rumänien, der Ukraine, Deutschland und Frankreich teil. Seit Beginn der 2000er Jahre war er mit zahlreichen Ausstellungen und Projekten in Deutschland und Europa präsent, unter anderem in Hof, Berlin, Paris, Lübeck, Lichtenstein, Münster, Selbitz und Hilden.
Darüber hinaus nahm er regelmäßig an internationalen Bildhauersymposien in Deutschland, Frankreich, Tschechien, der Türkei und Finnland teil. 2002 wurde er beim 12e Festival International de Sculpture „Camille Claudel“ in La Bresse (Frankreich) mit dem Diplôme d’Honneur ausgezeichnet. 2019 erhielt er beim Kunstpreis Worpswede die Silbermedaille. Ein bedeutender Teil seines Werkes besteht aus monumentalen und öffentlichen Arbeiten.
Dazu gehören unter anderem „Der heutige Don Quijote“ in Hamburg, „Pegasus“ in Hof, „Drache“ in Lübeck sowie weitere Arbeiten im öffentlichen Raum in Deutschland, der Türkei und Moskau.
Valeri Moskovs Werk verbindet Skulptur, Malerei, Raum und Material zu einer eigenständigen künstlerischen Sprache, die über Jahrzehnte hinweg konsequent entwickelt wurde.
PR
Fotos: Igor Borodin
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