Samstag, 12. September 2026

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Schluss mit der Buckelpiste in Beedenbostel – Sanierung beginnt am 2. Juli unter Vollsperrung

An einigen Stellen ist Kopfsteinpflaster, ob original oder nachgeahmt, durchaus gewollt, etwa bei Einfahrten zu landwirtschaftlichen Gehöften oder an zentralen Dorfplätzen. Auf viel befahrenen Straßen hat es allerdings nichts zu suchen – bei der Landesstraße 282 auf Höhe der Durchfahrt Beedenbostel sind die Löcher im Belag mittlerweile jedoch so tief, dass die historischen Schichten zum Vorschein kommen, darunter auch Kopfstein. Es rumpelt und scheppert auf dieser extrem hoch frequentierten Verkehrslinie, sobald die Dorfeinfahrten – entweder von Heideeck oder Luttern kommend – passiert wurden.

Damit soll nun Schluss sein. „Die Ortsdurchfahrt Beedenbostel ist in keinem guten Zustand“, bestätigt die Pressesprecherin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Sheila Schönbeck, auf CP-Anfrage. Am 2. Juli beginnt die Sanierung. „Die Arbeiten werden in drei Bauabschnitten durchgeführt und dauern vier bzw. sechs Wochen“, berichtet Schönbeck. Begonnen werde zwischen Oher Weg und Ahnsbecker Straße, von dort geht es weiter Richtung Bambruchskamp. Der dritte Bauabschnitt verläuft vom Oher Weg Richtung Ortsausgang. Laut der Pressesprecherin werden die Asphaltschichten in der Fahrbahn sowie der Regenwasserkanal und auch der Radweg erneuert.

Dieses geschieht unter Vollsperrung. Es wird zwei Umleitungen (U11 und U44) geben, die rechtzeitig angekündigt werden.

Wird der Zeitplan gehalten, dürfte ab Herbst 2026 die Beedenbosteler Buckelpiste der Vergangenheit angehören.

Anke Schlicht
Redaktion Celler Presse
Foto: Anke Schlicht