Betrug durch falschen Polizeibeamten
Am Freitag, den 19.06.2026, ist es in der Ortschaft Sülze zu einem Betrug zum Nachteil einer älteren Dame gekommen. Sie erhielt am Nachmittag einen Anruf, in dem ein Unbekannter ihr mitteilte, dass ein Familienangehöriger einen Unfall verursacht habe und sie nun die Kaution für diesen bezahlen müsse. Durch eine geschickte Gesprächsführung gelang es dem Unbekannten, die Dame zur Übergabe von Bargeld und Wertgegenständen zu überreden.
Diese wurden von einer weiteren Unbekannten abgeholt. Von der „Abholerin“ liegt eine vage Beschreibung vor: Zirka 160 cm groß Schlanke Statur Dunkle Bekleidung Wer in dem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Polizei in Bergen unter der Telefonnummer 05051/60640 in Verbindung zu setzen. Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei Celle ausdrücklich vor diesen Betrugsmaschen.
- Seien Sie skeptisch gegenüber Anrufen von Personen, die sich als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Behördenvertreter ausgeben und Geld fordern. Behörden fordern niemals Geld am Telefon
- Fragen Sie im Zweifel immer selbst bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle nach – nutzen Sie dafür eine Nummer aus dem Telefonbuch oder dem Internet, nicht die Rückrufnummer des Anrufers
- Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten, wie Kontoinformationen, Adressen oder Geburtsdaten, preis. Seriöse Institutionen benötigen solche Informationen nicht am Telefon
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Betrüger nutzen oft emotionale Manipulation, um schnelle Entscheidungen zu erzwingen
- Nehmen Sie sich Zeit, um über die Situation nachzudenken. Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen, Freunden und Nachbarn über diese Betrugsmaschen
- Überweisen bzw. übergeben Sie kein Geld oder Wertgegenstände und leisten Sie keine Zahlungen,
bevor Sie die Situation überprüft haben. Seriöse Institutionen bieten alternative Zahlungsmethoden an und verlangen keine sofortige Barzahlung
- Wenn etwas nicht stimmt oder Ihnen die Situation merkwürdig vorkommt, vertrauen Sie Ihrem Instinkt und bleiben Sie skeptisch
- Beenden Sie das Gespräch, wenn Sie Zweifel haben
- Notieren Sie sich Name, Telefonnummer und angebliche Dienststelle des Anrufers, sofern möglich – aber lassen Sie sich nicht auf ein Gespräch ein
- Sprechen Sie mit Angehörigen oder vertrauten Personen über verdächtige Anrufe
- Melden Sie verdächtige Anrufe bei der örtlichen Polizei – jede Information hilft.
ots
Foto: Celler Presse
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