Donnerstag, 16. Juli 2026

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Homöopathisches Vermächtnis hilft Celler Onkoforum

Mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro unterstützt der DRK-Ortsverein Eschede die Arbeit des Onkologischen Forums Celle e. V. Die Mittel stammen aus dem Vermögen des inzwischen aufgelösten „Ersten Norddeutschen Vereins für Homöopathie und Lebenspflege e. V.“, der über viele Jahre seinen Sitz in Eschede hatte.

Freuen sich über die Spende für das Onkologische Forum Celle (von links): Günter Berg, stellvertretender Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Eschede, Michael Sturm (Öffentlichkeitsarbeit Onkologisches Forum), Liane von Hoff (Geschäftsführerin des Onkologischen Forums Celle) und Peter Goerke, Erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Eschede.

Der Verein wurde 1985 unter anderem von dem homöopathischen Arzt Dr. Gerhard Repschläger sowie Gudrun Stockert gegründet. Mit hochkarätigen Fachvorträgen erlangte er in der Homöopathie-Szene deutschlandweit Beachtung. Zeitweise zählte der Verein bis zu 120 Mitglieder. Ende 2025 wurde die Vereinigung aufgelöst.

Gemäß der Vereinssatzung fiel das verbliebene Vermögen in Höhe von rund 6.500 Euro an den DRK-Ortsverein Eschede. Zugleich war festgelegt, dass ein Teil dieses Geldes an gemeinnützige Einrichtungen weitergegeben werden soll. Der DRK-Ortsverein entschied sich, das Onkologische Forum mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro zu unterstützen.

Zur symbolischen Scheckübergabe besuchten der Erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Eschede, Peter Goerke, und sein Stellvertreter Günter Berg das Onkologische Forum in Celle.

„Für uns war von vornherein klar, dass wir das Onkologische Forum unterstützen möchten“, betont Peter Goerke. „Hier wird jeden Tag wichtige Arbeit für Menschen geleistet, die sich in einer besonders schwierigen Lebenssituation befinden. Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne.“

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und bedanken uns herzlich beim DRK-Ortsverein Eschede“, sagt Liane von Hoff, Geschäftsführerin des Onkologischen Forums Celle. „Mit unserem ambulanten Palliativdienst, der Krebsberatungsstelle und unseren vielen weiteren Angeboten begleiten jedes Jahr rund 1000 Menschen sowie ihre Angehörigen. Da diese Angebote nicht vollständig refinanziert werden, sind wir auf Spenden angewiesen. Deshalb ist diese Unterstützung für uns von großer Bedeutung.“

PR
Foto: Anke Schlicht