Förderprogramm „Beweg was!“ der Sportjugend Niedersachsen vollständig ausgeschöpft
Die Sportjugend Niedersachsen bringt Fördermittel erfolgreich in die Vereine und Verbände. Die Nachfrage nach demokratiestärkender Jugendarbeit im Sport ist sehr groß – mehrere hundert Projekte in Niedersachsen wurden ermöglicht.
Die Sportjugend Niedersachsen zieht eine positive Bilanz des Förderprogramms „Beweg was!“. Die für 2026 bereitgestellten Fördermittel sind bereits jetzt vollständig ausgeschöpft. Seit Februar konnten rund 580 Anträge für Camps mit einem Fördersumme von rund zwei
Millionen Euro sowie rund 280 Anträge für Aktionstage mit einer Fördersumme von knapp 230.000 Euro bewilligt werden. Darüber hinaus befinden sich knapp 40 Vereine, Landesfachverbände und Sportjugenden im Auszeichnungsprozess zur jugendfreundlichen Sportorganisation. Damit ist es bereits jetzt gelungen, die vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung zur Verfügung gestellten Gelder vollständig für niedersächsische Sportvereine und -verbände zu bewilligen und damit zahlreiche Projekte der Kinder- und Jugendarbeit zu ermöglichen.
Mit „Beweg was!“ wurden Ferien- und Wochenendcamps, Aktionstage sowie Maßnahmen zur Stärkung von Mitbestimmung, Fairness, Respekt und sozialer Teilhabe gefördert. Die hohe Nachfrage zeigt, dass Sportvereine in Niedersachsen weit mehr sind als Orte für Bewegung und Wettkampf: Sie bieten jungen Menschen wichtige Räume für Beteiligung, Gemeinschaft und demokratisches Lernen.
„Wir freuen uns, dass die Fördermittel vollständig abgerufen wurden. Das zeigt eindrucksvoll, wie groß das Engagement der Vereine und Verbände für eine starke, demokratische Kinder- und Jugendarbeit ist. Unser Ziel war es, die bereitgestellten Mittel möglichst unbürokratisch und wirkungsvoll in die Sportpraxis zu bringen. Dass uns dies gelungen ist, ist ein großer Erfolg für die Sportjugend und ein tolles Signal für die Vereine vor Ort“, so die SportjugendAbteilungsleiterin Laura Anisi.
„Jeder bewilligte Antrag steht für Menschen, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche einsetzen. Die Resonanz auf das Programm ist ein starkes Signal: Demokratiebildung und Teilhabe gehören selbstverständlich zur Jugendarbeit im Sport. Wir danken dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung für die Bereitstellung der Mittel und allen Vereinen und Verbänden für ihre engagierte Umsetzung“, so Anisi weiter.
Dank des Programms konnten Vereine und Verbände vielfältige Angebote umsetzen und neue Impulse für die Beteiligung junger Menschen setzen. Gefördert wurden beispielsweise Camps, in deren Gestaltung Kinder und Jugendliche aktiv einbezogen wurden, sportliche Aktionstage in Schulen zur Stärkung von Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein sowie Prozesse zur Weiterentwicklung jugendfreundlicher Vereinsstrukturen.
Auch wenn die vollständige Ausschöpfung der Mittel ein großer Erfolg ist, bedauert die Sportjugend Niedersachsen, dass derzeit keine weiteren Projekte mehr gefördert werden können. Die hohe Nachfrage macht zugleich deutlich, wie groß der Bedarf an Förderangeboten wie „Beweg was!“ ist.
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Foto: Canva Studio / Pexels
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