Freitag, 7. August 2026

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Zwischenbilanz 2026: mindestens 23 Menschen in Niedersachsen ertrunken

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat heute die jährliche Zwischenbilanz der Statistik Ertrinken veröffentlicht. Bis zum 31. Juli diesen Jahres sind in ganz Deutschland mindestens 261 Menschen ertrunken. In Niedersachsen waren es mindestens 23 Menschen.

Während es in der Gesamtbilanz für Deutschland in diesem Zeitraum 15 Fälle mehr sind als im Vorjahr, ist die Zahl in Niedersachsen leicht gesunken (2025: 24). Die heißen Sommermonate machen sich in der Monatsübersicht deutlich bemerkbar. Im Juni waren es neun und im Juli vier Personen, die ertrunken sind. Im Februar gab es vier, im April zwei und im Mai vier Fälle. Auch bei Betrachtung der Gewässer zeichnet sich ein deutliches Bild ab. Die meisten Personen, genauer gesagt elf, sind in Seen ertrunken, fünf in Flüssen, vier in Kanälen, zwei in Teichen und eine Person in sonstigen Gewässern.

„Unbewachte Gewässer sind die größte Gefahr. Viele Menschen schätzen die Gefahren am und im Wasser und die eigenen Schwimmfähigkeiten nicht richtig ein. Wir warnen davor, an unbewachten Gewässern ins Wasser zu gehen und bitten darum, auf andere Menschen zu achten“, so Dominik Preiser, Leiter der Verbandskommunikation im Landesverband Niedersachsen.

Bei der Verteilung nach Geschlechtern bietet sich das bekannte Bild: Die meisten Personen, 16, waren männlich, fünf weiblich und zwei unbekannten Geschlechts. In Niedersachsen waren besonders die Altersgruppen ab 61 Jahren mit einigen Fällen vertreten.

PR