Blick hinter die Probenkulissen von „Nellie Goodbye“ mit dem Förderer des Kinder- und Jugendtheaters

CELLE. Die Stiftung Niedersächsischer Volkbanken und Raiffeisenbanken zusammen mit der Volksbank Südheide fördern das Kinder- und Jugendtheater des Schlosstheaters mit 30.000 €. Diese außergewöhnliche Anschubfinanzierung, so Intendant Andreas Döring, gebe Planungssicherheit. Bei einem Blick hinter die Probenkulisse konnten sich die Vorstandsmitglieder der Volksband Südheide Horst Albert Lieb und Frank Bonin davon überzeugen, wie das Geld angelegt wird.

Die erste Inszenierung des Jungen Theaters des Schlosstheaters Celle ist „Nellie Goodbye“ von Lutz Hübner, das in einer Inszenierung der Regisseurin und Theaterpädagogin Julia Penner am 11. September 2014 Premiere feiert. Mit einer musikalischen Kostprobe aus der Richtung Punk Rock demonstrierten die jungen Schauspieler ihr vielseitiges Talent, Songs, die in der Inszenierung eine wichtige Rolle spielen. Philip Leenders, Billy Ray, Lukas von der Lühe, Morgane Ferru, Michèle Breu und Josephine Raschke überraschten mit zwei Songs, die Billy Ray eigens für die Produktion komponiert hat. Und Josephine Raschke als Rockröhre braucht Konkurrenz nicht zu fürchten.

Mit bestechender Geradlinigkeit entwickelt das Stück „Nellie Goodbye“ die Geschichte eines großen Traumes, der an der nüchternen Realität einer unheilbaren Krankheit zu zerschellen droht. Nellie, die mit ihren Freunden einen Bandwettbewerb gewinnen möchte, muss sich plötzlich mit einer schlimmen Diagnose auseinandersetzten: Hirntumor. Fortan erzählt „Nellie Goodbye“ die Geschichte von fünf Jugendlichen, die, jeder auf ganz eigene Weise, lernen müssen, die Angst und Hilflosigkeit, die die Krankheit in ihnen auslöst, zu überwinden. Aber es geht auch um die großen und kleinen Probleme des Erwachsenwerdens: Die erste Liebe, Rivalität und das Suchen nach der eigenen Identität.

Am 11. September 2014 ist Premiere auf der Probenbühne in der CD-Kaserne. Neben den Aufführungen dort geht das Stück „on tour“. Es kann z. B. von Schulen gebucht werden, so dass die Aufführungen dann vor Ort stattfinden.

Redaktion
Celler Presse

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