Ausstellung „Scheinwerfer“: Es werde Licht in Celle

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CELLE. Am Samstag, 28. Juni 2014, wird um 20.00 Uhr die Ausstellung „Scheinwerfer. Lichtkunst in Deutschland im 21. Jahrhundert“ im Kunstmuseum Celle eröffnet. Das Kunstmuseum mit Sammlung Robert Simon ist das erste 24-Stunden-Kunstmuseum der Welt und hat für die Ausstellung viele aktuelle Lichtkünstler vereint. Das gab es in Deutschland noch nie. Die Ausstellung läuft bis zum 5. Oktober 2014.

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Einbezogen in das Lichtkunstspektakel sind mehrere Celler Standorte. Dabei ist der Celler Bahnhof zum Lichtkunstbahnhof avanciert. Es fing an mit der Licht- und Klangkunst in der Bahnhofsunterführung. Bewegtes Licht und Klänge begleiten dort Fußgänger und Radfahrer auf dem Bordstein. Die Lichtkunstbänke des Schweizer Künstlers Francesco Mariotti machen die Bahnhofshalle zum Kommunikations- und Kunstraum. Hinzu kamen die fünf Lichtstelen an der Fassade des Bahnhofs. Damit nicht genug: Zwei Räume im Bahnhofsgebäude sind mit Lichtkunstobjekten ausgestattet, die mit changierenden Lichteffekten die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Lichtkunst als Brücke zwischen Bahnhof und Stadt.

Im Rahmen der Ausstellung werden aber noch weitere Objekte in der Stadt mit Licht in Szene gesetzt. Vom Dach des Kunstmuseums aus werden Projektionen auf den Turm der Stadtkirche geworfen. In der Stadtkirche wird ein neun Meter hohes Kreuz leuchten und in einem Schaufenster von Dettmer & Müller wird auch eine Lichtinstallation angebracht. Das Oberlandesgericht wird ebenfalls in die Lichtkunstaktion einbezogen.

Auf 1.000 qm Ausstellungsfläche im Kunstmuseum und an verschiedenen Standorten im Stadtraum erstrahlen 36 zum großen Teil speziell für Celle konzipierte Installationen. Die Künstlerinnen und Künstler sind Trendsetter und Klassiker von internationalem Rang. „1998 hatten wir eine Vorreiterrolle: Mein Haus war das erste deutsche Museum mit Lichtkunst-Schwerpunkt“, erklärt Museumsgründer Robert Simon. die von ihm zusammengetragene Sammlung internationaler Lichtkunst gehört inzwischen zu den umfangreichsten Sammlung dieser Art in einem öffentlichen Museum. Die Besucher erwartet am Tag und bei Nacht, drinnen und draußen stimmungsvolle Lichterlebnisse.

Wie Simon bei der Vorstellung des Bahnhof-Lichtkunstprojekts erläuterte, sind weitere Lichtkunstausstattungen in konkreten Planungen. Der Medienkünstler Mischa Kuball konzipiert die „Drehende Lampe“ am Schnittpunkt und Übergang vom Bahnhof zum Taxistand und öffentlichen Raum der Stadt. Die Aufgänge zu den Gleisen sollen farblich neu gestaltet werden. Ziel sei es, so Robert Simon, den Bahnhof zum Farb- und Lichtkunstbahnhof umzugestalten mit weltweitem Alleinstellungsmerkmal.

Zu der Finanzierung der Celler Lichtkunst berichtet der Initiator, dass alle Lichtkunstwerke – mit Ausnahme das „Lichtspieltheater“ in der Bahnhofsunterführung, das die Stadt ermöglicht hat – gesponsert werden. Zu den Sponsoren gehören u.a. die Regionalstiftung Sparkasse Celle und die SVO. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende freut sich, dass es mit der Lichtkunst weiter geht. Er spricht von einer „Achse vom Kunstbahnhof zum Kunstmuseum“. Damit fange die Ausstellung „Scheinwerfer“ bereits auf dem Bahnhof an. Das bedeute einen Mehrwert für den Bahnhof, der die Kommune nichts koste.

Redaktion
Celler Presse

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