Am Samstag war New Orleans in Celle

CELLE. Die Streetprade was das Highlight am Samstag in der Celler Innenstadt. Unter dem Motto „zehn Bands, vier Straßen und zwei Bühnen“ lag sprichwörtlich Jazz in der Luft. Gute Laune war vorprogrammiert, als die Bands durch die Straßen zogen. Das gute Wetter war der Veranstaltung hold und zog viele Besucher in die Innenstadt.

Zehn Marching- und Brassbands & Walkacts begeisterten am Samstag das Celler Publikum. Bei milden Temperaturen ließ es sich gleich angenehmer feiern, als die Bands von der Mauernstraße, Poststraße, Zöllnerstraße, Piltzergasse und dem Heiligen Kreuz durch die Stadt zogen. Nicht nur die angrenzenden Gastronomen konnten sich über viele Besucher freuen, die Besucher erlebten tollen Jazz von engagierten und hochmotivierten Bands aus Deutschland und dem Jazz-Mekka, den Niederlanden. Allein sechs Bands kamen aus dem Nachbarland nach Celle und begeisterten durch ihre lebhaften Auftritte.

Am Heiligen Kreuz und der Poststraße waren zudem zwei Bühnen aufgebaut. Hier gab es aber keine Band-Wechsel. Die Celler Savannah Jazzband überzeugte dabei genauso, wie Sydney Ellis and her Midnight Preachers am Heiligen Kreuz. Die große Blues- und Jazzsängerin Sydney Ellis versprühte mit ihrer kraftvollen Stimme wahres New Orleans in der Celler Innenstadt.

Zugleich zogen die anderen Marching- und Brassbands & Walkacts, die sich durch die Straßen spielten immer zahlreiche Fans hinter sich her. Die Besucher freuten sich, den Bands zu folgen oder nach ihrem ca. 20-minütigen Auftritt an verschiedenen Stellen, sich einer anderen Band anzuschließen. Hingucker war nicht nur der Walkact „Streetorgan“ mit seiner 1.000 Lieder Orgel, auch die „Sax Puppets“ mit ihren Kostümen boten auch optisch einiges.

Die Bands hatten ihren Spaß, was auch dem Veranstalter, der Celler Tourismus und Marketing GmbH (CTM), wichtig war. Das merkten auch die Besucher und konnten sich ungehemmt dem Jazz hingeben.

Seit 1992 gibt es mit Unterbrechungen die Celler Streetparade. Dahinter steckte allerdings nicht immer ein Veranstalter, sie waren genauso zahlreich vertreten, wie die unterschiedlichen Konzepte dieser Veranstaltung.

Die CTM hat zum vierten Mal in Folge ein Konzept gefunden, was die Bürger anspricht. Die Auswahl der Bands spielt dabei auch eine große Rolle. Die Niederländer haben in Europa den Jazz im Blut und so freut man sich immer wieder über neue Bands aus dem Nachbarland. Die CTM möchte nicht auf große Namen setzen und mit ihrem Konzept auch kleinen Bands eine Chance geben. Es habe sich mittlerweile eine familiäre Atmosphäre entwickelt, die die Bands beflügelt, denn der Spaß ist bei den Auftritten immer wichtig, berichtet Sarah Jacobi von der CTM.

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Celler Presse

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