Montag, 14. September 2026

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Am Tag als der Regen kam – Herrlicher Ferienpassbesuch im Wildpark Müden

SÜDHEIDE. Treffpunkte für diese Ferienpassaktion waren das Rathaus in Unterlüß und das Fiesta in Hermannsburg. Bei für diese Wochen gewohnt üppigem Sonnenschein starteten 10 Jungen und Mädchen mit ihren Begleitern von der SPD Südheide zum Wildpark Müen. Einchecken, Tierfutterpackungen fassen und eigene Rucksäcke in die beiden gemieteten Bollerwagen verladen.

Ferienpassgruppe aus Südheide mit zum Anfassen angebotenen Geweihen im Wildpark Müden

Und schon nach wenigen Schritten erste Begegnungen auf kurzer Distanz mit Muffelwild und in der Voliere mit Rabe, Kauz und Co. Noch direkter wird der Kontakt bei den Ziegen, die in ihrem Gehege besucht werden dürfen und ziemlich genau wissen, wie man sich bei Besuchern bemerkbar macht. Die Futterpackungen sind schon ziemlich auf die Tierwelt verteilt, da ergibt sich nach einer Wegkurve der Blick auf Rastplätze für Menschen und ein riesengroßes Hüpfkissen. Also, die Bollerwagen geparkt, die Rucksäcke geöffnet und auch die Betreuer haben noch abwechslungsreichen Proviant mitgebracht. Wer möchte, balanciert auf kniehoch gespannten Drahtseilen, bevor der Rundgang vorbei an sich im Modder wohlbefindlich eingegrabenen Wildschweinen, dem Elchgehege und durch das Damwildresort zur Flugschau geht. Dort üben gerade Neuzugänge das Anfliegen auf Kommando. Während die Besuchergruppe auf die eigentliche Flugschau wartet, wird der Himmel dunkel und es grummelt. Erste Tropfen fallen und schnell wird der Unterstand in einer nahen Blockhütte aufgesucht. Der lang erhoffte Regen bricht los, doch das Warten in der munteren Gruppe wird nicht langweilig. Als die Nachricht kommt, dass die Flugschau erst sehr viel später beginnen kann, bleibt nur noch der Heimweg. Zu aller Freude werden Einwegregenmäntel verteilt, so dass der Bus relativ trocken erreicht wird. Die Kinder fanden den Tag, trotz Regenabschluss, toll. Und die Begleiter? Alles prima gelaufen; nur schade, dass die Eltern von 2 anderen Kindern den Ausflug irgendwie verbaselt hatten und kurzfristig keine Nachrücker mehr benachrichtigt werden konnten.

PR
Foto: Kai Förstermann