Digitales Lernen ermöglichen – Schulen bestmöglich vorbereiten

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Landkreis CELLE. Die Sozialdemokraten im Kreistag begrüßen die Initiative der niedersächsischen Landesregierung, Tablets und Smartphones als Lernmittel an Schulen anzuerkennen. „Ein Schritt in die richtige Richtung!“ kommentiert der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Mathias Pauls, die Meldungen in der Presse.

„Allerdings ist es mit einer Anerkennung als Lernmittel bei weitem nicht getan. Das modernste Tablet ist nutzlos, wenn das WLAN an der Schule zu langsam ist, um alle eingeloggten Geräte zu bedienen.“, so der SPD-Kommunalpolitiker weiter.

Seine Fraktion habe deswegen eine Anfrage an die Kreisverwaltung gerichtet, um eine Bestandsaufnahme der digitalen Infrastruktur an den Schulen zu erhalten. „Wir wissen, dass es Schulen gibt, die gut bis sehr gut ausgestattet sind, wie zum Beispiel das Immanuel-Kant-Gymnasium in Lachendorf oder das Schulzentrum in der Burgstraße in Celle. Aber es gibt auch Schulen, die bei der Ausstattung mit Hard- und Software noch Nachholbedarf haben. Diesen Bedarf wollen wir ermitteln, um in den anstehenden Haushaltsberatungen Mittel gezielt dort einsetzen zu können, wo sie am dringendsten gebraucht werden“, erläutert Pauls die Absicht der Anfrage.

Wenn das Vorhaben der Landesregierung in ein bis zwei Jahren umgesetzt werden solle, müssten die Schulen hier im Kreis Celle bestmöglich darauf vorbereitet sein. „Ich bin überzeugt, dass die engagierten Lehrinnen und Lehrer an unseren Schulen sich dieser Herausforderung stellen werden. Der Landkreis als Schulträger muss das Seine dazu tun, um die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen und zu optimieren. Allerdings erwarte ich auch, dass das Land seiner Verpflichtung nachkommt und die Kommunen bei der Finanzierung des digitalen Masterplanes an den Schulen nicht alleine lässt“, sagte Pauls abschließend.

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