Falkenhagen: „Prämien für E-Fahrräder sind unnötige Subvention“

CELLE. Um den Kauf von Elektrozweirädern zu fördern, soll nach Vorstellung der Fachverwaltung von der Stadt eine Prämie gezahlt werden. FDP-Fraktionsvorsitzender Joachim Falkenhagen warnt, dass davon letztlich nur die Hersteller profitierten, die Kosten jedoch beim Steuerzahler bzw. beim Stromverbraucher landeten.

Falkenhagen: „Das ist ohne jegliche ökonomische Vernunft. Eine Prämie für Elektrofahrräder ist nichts anderes als eine Subvention, die wir uns nicht leisten können.“ Er verweist auf die bereits seit Jahren bestehende schlechte Haushaltslage der Stadt. Für ihn steht fest, dass mit der Maßnahme nur das „Mitnehmen von Subventionen“ gefördert wird.

Der Freidemokrat machte deutlich, dass Elektrozweiräder derzeit gekauft werden wie ‚geschnitten Brot‘, sich aber letztlich nur diejenigen diese Zweiräder leisten könnten, die das nötige Kleingeld dafür haben. Die Arbeitnehmerin aber, die rechtzeitig und mit entspanntem Auftreten am Arbeitsplatz erwartet wird, werde sich diese Fahrzeuge derzeit auch mit städtischer Förderung nicht leisten können.

„Und wenn die Stadt dann auch noch überprüfen will, ob die geförderten Fahrräder mit ökologisch vertretbarem Strom betrieben werden, dann hat die Verwaltung wieder mehr unnötige Arbeit und braucht irgendwann eine neue Planstelle. Und auch die wird dann vom Steuerzahler finanziert“, meint Falkenhagen, der als Vorsitzender des Finanzausschusses der Stadt Celle Verantwortung für den Haushalt der Stadt trägt.

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