Zerstörung von Protestkreuzen

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WATHLINGEN. Die BI Umwelt hat im Juni dieses Jahres ihr Protestsymbol vorgestellt. Die grau/roten Kreuze mit der Forderung „Natur statt Deponie“ sind in aufwändiger ehrenamtlicher Arbeit entstanden und finden seitdem starke Verbreitung. Sie zeigen deutlich, dass sich die Menschen nicht nur in Wathlingen, sondern auch in Nienhagen, Papenhorst, Hänigsen, Dachtmissen und Sorgensen gegen die geplante Haldenabdeckung, die Schädigung ihrer Umwelt und den massiven Lkw-Transportverkehr durch ihre Dörfer wehren.

Es steht für das Ziel, die Pläne von K+S zu durchkreuzen, auf einer maroden Salzhalde über Jahrzehnte hinweg Millionen Tonnen belasteter Abfälle zu deponieren. Es steht für die Beseitigung der Halde, den Schutz des Grundwassers und den Schutz des wertvollen Naturschutzgebietes Brand.

Das Engagement für die Interessen Wathlingens scheint aber nicht allen zu gefallen.
In letzter Zeit kommt es immer wieder zu Zerstörungen der Protestkreuze. In Wathlingen haben Unbekannte welche in der Schulstraße, Kantallee, Brahmsstraße und zum Bröhn entweder ganz abgerissen oder zerbrochen. Selbst vor dem Betreten von Grundstücken sind sie nicht zurückgeschreckt, um das aufgestellte Kreuz zu zerstören.

In dieser Angelegenheit sind bereits Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch erstattet worden. Das sollten Betroffene und Zeugen auch in zukünftigen Fällen unbedingt tun.

Was immer die Motivation der Täter sein mag – sie erreichen das Gegenteil dessen, was sie wollen. Zerstörte Kreuze werden ersetzt und neue dazu aufgestellt. Holzkreuze lassen sich zerbrechen – die Idee, Wathlingen vor der größten Deponie Niedersachsens für belastete Abfälle zu schützen, aber nicht.

Wer sein Ablehnung ebenfalls mit einem Protestkreuz deutlich zeigen möchte,
kann sich unter Telefon 05144/3046 oder per Mail an biumwelt@t-online.de melden.

Redaktion
Celler Presse

Foto: Joachim Bartsch

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