„Tour fürs Leben – Bewegen gegen Krebs!“:

CELLE. Am Sonntag, dem 8. September kommenden Jahres, wird der Landkreis Celle Schauplatz eines bundesweit einzigartigen, neuen Veranstaltungs-Formats im Breitensport. Dann laden unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Sozialministerin Dr. Carola Reimann Kreis-Leichtathletik-Verband und Onkologisches Forum Celle gemeinsamzur „Tour fürs Leben“.

v.l.n.r. CeBus-Vertreter Olaf Rätsch, Organisator und KLV-Vorsitzenden Andreas Ull, Tour-Arzt Dr. Albrecht Schmidt-Thrun, am Pult Fritz Gleiß (Onkoforum) und hinten rechts OHE-Vertreter Sebastian Schülke am 4.12. bei der Informationsveranstaltungf in der Baßgeige in Beckedorf

Bewegen ist an diesem Tag Trumpf – und das kann jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ganz individuell gestalten. Egal, ob allein oder in der Gruppe, im Rollstuhl, beim Wandern oder Laufen, mit Rollschuhen oder Fahrrad: „Hauptsache,man bewegt sich!“, so Initiator Fritz Gleiß vom „Onkoforum“. Die Erlöse der Benefizveranstaltung sollen die Krebsberatung finanzieren helfen. Wie und wodie Tour genau ablaufen wird, erklärten die Organisatoren Dienstag vergangener Woche in der „Baßgeige“ in Beckedorf interessierten Mitmachern, Vereinsvertretern und möglichen Sponsoren. Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) war vertreten, um eine Kooperation mit dessen Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ zu begründen.

Die Streckenführung der „Tour fürs Leben“ orientiert sich an der alten Bahnstrecke zwischen Celle und Müden/Örtze. Meist auf dem parallel zu den Schienen verlaufenden Fahrradweg können die Teilnehmenden sich Abschnitte zwischen 3,6 und 7,9 km Länge oder auch gleich mehrere bis zur Gesamtstreckevon 38 km vornehmen, die sie bewältigen möchten. Entlang der Strecke werden der„Ameisenbär“ der OHE und Busse der CeBus pendeln. Sie werden die Teilnehmer auch vom Zielort Müden an der Örtze, wo dann das 25. Mühlenfest gefeiert wird, zurück nach Celle oder in die Startdörfer an der Strecke bringen. Aufwändig zu organisierende Rücktransporte mit dem Auto können so vermieden werden. Geplant ist auch der Einsatz von Fahrradhängern an den Bussen. „Das wird zur Zeitgeprüft“, so CeBus-Vertreter Olaf Rätsch am Dienstag in Beckedorf.

Beim Informationstreffen in der dortigen Gaststätte am „Mittelpunkt“ der Tour informierte der Vorsitzende des Kreis-Leichtathletik-Verbandes Andreas Ullerstmals konkret über die vorgesehenen Start- und Zusteigpunkte zum„Ameisenbär“. „Wir starten in Celle vor dem Gelände des ESV Fortuna, machen dann Station in Scheuen, Hustedt, Eversen, Beckedorf und Baven, um schließlich am Ziel in Müden anzukommen.“ An allen Zwischenstationen soll es möglich sein,die „Tour fürs Leben“ zu beginnen oder abzubrechen. „An diesen ‚Start- und Landepunkten‘ wünschen wir uns kleine Dorffeste, zwei, drei Stunden lang, mit denen die Vereine auch für sich werben“, so Ull, der zugleich auch Vizepräsident „Breitensport und Sportentwicklung“ im Niedersächsischen-Leichtathletik-Verband ist. 

Während die Cateringeinnahmen an die Vereine fließen sollen, die Start und Betreuung organisieren, wird die Veranstaltung ihren Benefizerlös erwirtschaftendurch Sponsorengelder und eine Startgebühr von 10 € (Kinder 5 €),Veranstaltungs-T-Shirts (5 €/2,50 €) und besondere T-Shirts, die zur einmaligen Mitfahrt im Shuttle berechtigen (10 €/5 €). „Wir glauben, dass angesichts destouristischen Angebots mit Dorffesten, Heideblüte, Ameisenbär und dem 25.Mühlenfest der Reiz so hoch ist, dass die Startgebühren niemanden abhaltenteilzunehmen. Zudem wird es Ermäßigungen aus sozialen Gründen geben. Und wie beim Rudern gegen Krebs wenden wir uns mit attraktiven Sponsoring-Angeboten ab200 € auch an Firmen und Behörden, die damit das betriebliche Gesundheitsmanagement und auch einzelne Teams fördern können. Natürlich wird es auch möglich sein, die gesamte Veranstaltung zu sponsern. Dafür beginnen die Pakete bei 1.500 €“, so der Fundraiser des „Onkoforums“ Fritz Gleiß. 

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Foto: © Hans Mehles

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