Fliegende Scheiben in Berlin – Zwei zweite Plätze und ein Spiritpreis

BERLIN/HERMANNSBURG. Über die Himmelfahrtstage fand in Berlin erstmals ein Ultimate Frisbee Juniorencup statt. Die Hermannsburger Äitschbees schickten in den Altersklassen U14 und U17 jeweils ein Team ins Rennen. Übernachtet wurde am Rand der Spielfelder in Neukölln, nahe des Tempelhofer Flugfeldes, ganz klassisch in Zelten, so dass man von einer Himmelfahrtsfreizeit sprechen kann. Das international besetzte Turnier, mit Teams aus Polen, Dänemark, Schweden und Deutschland, versprach drei anstrengende Turniertage, bei denen die Spielerinnen und Spieler an ihre Grenzen gehen mussten.

Lucas Biskupek-Nordmann an der Scheibe

Die U-14er hatten an den ersten beiden Tagen jeweils vier Spiele, wobei gerade das dritte und vierte Spiel mit zunehmender Hitze sehr anstrengend wurde. Am Freitag gelangen den jungen Hermannsburgern deutliche Siege gegen Disckick 1 (Berlin), Lufos 2 (München), Pizza Volante (Leipzig) und Albatros (Polen). Am Samstag bezwangen sie die Juniorwolves (Augsburg), Disckick 2 und Lufos 1. Das härteste Spiel fand gegen die SFC Rooters (Dänemark/Schweden) statt, wobei die Äitschbees am Ende denkbar knapp mit 5:6 verloren. Die beiden Mannschaften trafen am Sonntag als Finalisten erneut aufeinander. Es ging sehr knapp zu, beide Teams schenkten sich nichts. Am Ende gingen erneut die Skandinavier als glücklicher Sieger mit zwei Punkten Vorsprung vom Platz. Aber die U-14 gewann den nicht weniger wichtigen Spiritpreis (Fairnesspreis) und konnte so ihre tolle Leistung krönen.

Paul Rabe an der Scheibe
Stella Salwik an der Scheibe

Die U-17 hatte mit fünf zusätzlichen Teams quantitativ nicht so große Konkurrenz, dafür aber qualitativ. Sie konnten sich in denkbar knappen Spielen am Ende unter die ersten drei Teams spielen, die in einen Dreiervergleich gingen. Dabei verloren die Aitschbees gegen den späteren Turniersieger Leipzig und lagen gegen die schwedischen SFC relativ aussichtslos mit 4:8 zurück. Dank einer tollen moralischen Energieleistung drehte die Mannschaft das Spiel noch, so dass die Äitschbees am Ende mit 9:8 gewannen und sich somit Platz zwei sicherten. Alles in allem ein tolles Turnier mit schönen Ergebnissen aus Hermannsburger Sicht, die hoffnungsvoll auf die in zwei Wochen stattfindende Juniorenqualifikation Nordwest blicken lassen. Dort können sich teilnehmende Mannschaften für die Deutsche Juniorenmeisterschaft Outdoor qualifizieren. Diese wird erstmals vom TuS Hermannsburg ausgerichtet. Alle sind eingeladen am 16. Juni hochklassiges Ultimate Frisbee in den Altersklassen U-14, U-17 und U-20 auf dem Waldsportplatz zu beobachten – Eintritt frei.

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Fotos: Sascha Wambutt

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