Neuer Revierleiter im Forstamt Oerrel Stefan Heidecke leitet seit dem 01. Juli die Revierförsterei Karrenbusch

Neuer Revierleiter im Forstamt Oerrel Stefan Heidecke leitet seit dem 01. Juli die Revierförsterei Karrenbusch

18. Juli 2019 Aus Von Celler Presse

MUNSTER/OERREL. Im Niedersächsischen Forstamt Oerrel hat Stefan Heidecke (31) die Leitung der Revierförsterei Karrenbusch übernommen. Er löst damit seinen pensionierten Vorgänger Friedrich Rosanowski ab. Das Aufgabenspektrum der Revierleitung Karrenbusch umfasst heute die Bewirtschaftung von 2.053 Hektar Landeswald und die Betreuung des Wertholzlagerplatzes. Hier werden jährlich die besten Nadelholzstämme aus den Wäldern Norddeutschlands für die Versteigerung präsentiert.

Stefan Heidecke ist der neue Förster im Revier Karrenbusch. Er übernimmt sein Revier in einer Zeit, in der die Förster sich mit aller Kraft gegen die Borkenkäferplage stemmen müssen. Hier steht er in einer Borkenkäfer-Befalls-Fläche inmitten seines neuen Reviers Foto: Niedersächsische Landesforsten

Der aus Südniedersachsen kommende Stefan Heidecke stammt aus einer Försterfamilie. Er hatte immer den Wunsch als Förster ein Revier zu leiten. Er schwärmt: „Ich stelle in unserer Familie die 5. Förstergeneration. Schon früh war für mich klar, dass ich in die Fußstapfen meiner Vorfahren treten wollte. Nach meinem Forst-Studium 2010 habe ich meine berufliche Laufbahn in Hessen begonnen. 2012 konnte ich nach Niedersachsen wechseln, nach kurzer Station im Forstamt Saupark war ich seit Juni 2012 als Hausleiter in Oerrel im Waldpädagogikzentrum Ostheide (WPZ) tätig. Mit der Übernahme der Försterei Karrenbusch erfüllt sich für mich ein Herzenswusch“.

Fast die gesamte Waldfläche der Försterei Karrenbusch waren ehemals Heideflächen. Sie wurden erst in der Zeit zwischen 1875 und 1919 von der damaligen hannoverschen Provinzialverwaltung aufgeforstet. Eine der Hauptaufgaben für den neuen Förster ist die Umwandlung der großen Kiefernbestände in standortgerechte Mischwälder. Der Waldumbau auf den zum Großteil armen Standorten mit den Mitteln des naturgemäßen Waldbaus ist heute weit vorangeschritten. „Das Konzept der langfristigen ökologischen Waldentwicklung – kurz LÖWE gilt es konsequent fortzuführen, damit die Wälder dem Klimawandel besser trotzen können und sicherer gegen die unmittelbare Gefahr durch Waldbrände werden. Die Waldbrandgefahr ist hier in der Heide immer präsent, daher bin ich auch vom Heidekreis als Waldbrandbeauftragter bestellt worden“ ergänzt Heidecke.

Neben den waldbaulichen Herausforderungen interessiert sich Stefan Heidecke sehr für das forstliche Versuchswesen. In seiner Försterei befinden sich verschieden Versuchsflächen. Die Versuche wurden von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen angelegt. Aus den Ergebnissen werden Rückschlüsse für die künftige Waldbehandlung gezogen.

Zurzeit wohnen Stefan Heidecke und seine Frau noch in der Wohnung des WPZ in Oerrel, diese müssen die beiden aber irgendwann für Heideckes Nachfolger, Dirk Bruschkat (23) räumen. „Wir suchen jetzt hier ein passendes Haus oder einen Bauplatz. Der Standort Oerrel ist für uns und für die Bewirtschaftung der Försterei Karrenbusch optimal“ so Heidecke.

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