Urban Challenge durch Stadt, Park und über Hindernisse zum zweiten Mal in Celle

CELLE. 600 Teilmehmer hatten sich zu dem Spektakel angemeldet. Der älteste männliche Teilnehmer wurde mit 67 Jahren geoutet, bei der Teilnehmerin schwieg des Sängers (=Moderators) Höflichkeit. Die jüngsten Teilnehmer männlich wie weiblich waren 18. Während bei den Olympischen Spielen eher Verbissenheit herrscht, so wurde bei der Challenge umso mehr der olympische Gedanke gelebt. Nicht ein Sieg war das Ziel, man muss ganz einfach dabei gewesen sein und Spaß gehabt haben.

Oberbürgermeister Jörg Nigge sprach ein Grußwort. Als besonderer Gast wurde der E-Bachelor Paul Janke begrüßt, der sich für zwei Runden (=8 Kilometer) angemeldet hatte und mit einer Gruppe „Im Namen der Rose“ startete. Kenner der Fernsehserie „Bachelor“ hörten die Nachtigall trapsen.

Der Kurs durch die Innenstadt, um das Schloss, durch den Französichen Garten und wieder in die Innenstadt war „nur“ 4 Kilometer lang, dennoch hatte er es in sich, galt es doch, Hindernise zu überwinden. Am Vormittag starteten pünktlich die Teilnehmer, die nur eine Runde absolvieren wollten, in vier Gruppen jeweils um drei Minuten zeitversetzt. Nach 45 Minuten war diese Disziplin beendet. Um 13.30 Uhr gingen die Teilnehmer mit offensichtlich mehr Kondition auf die Piste und mussten zwei Runden durchhalten. Das taten die meisten auch, und nach ca. 50 Minuten hatten die ganz eiligen die 8 Kilometer und die Hindernisse hinter sich gelassen.

Die klassischen Hindernisse erforderten unterschiedliche körperliche Fitness. So musste der Schlossberg auf der Rückseite des Schlosses erklommen werden. Wem freihändig Kondition und Kraft fehlten, konnte sich am Tau nach oben ziehen. Im Französichen Garten musste ein Reifenberg überwunden werden. Auch das ging ganz gut. Schwierig wurde es am Gerüst, das als „Monkey Business“ bezeichnet wurde. An Querstreben hangelten sich die Teilnehmer durch das Gerüst, wenn sie es denn schafften. Das war nicht für jeden was. Am Neuen Rathaus bekamen die Teilnehmer einen 5 Kilogramm schweren Sandsack verpasst, mit dem sie eine kleine Runde um den Parkplatz laufen mussten, um ihn dann wieder abzuliefern. Als größte Herausforderung erwies sich jedoch die Quarterpipe auf dem Großen Plan. Mit Anlauf 5 Meter hoch entweder am Seil oder auch einfach so. Dass es „einfach so geht“, bewiesen einige Teilnehmer, als würden sie jeden Tag nichts anderes machen, als Wände hochzulaufen. Die Helfer oben auf der Quarterpipe hatten gut zu tun, um mit vereinten Kräften die meisten Teilnehmer das letzte Stück hochzuziehen. Auf der Zielgeraden in der Zöllnerstrße kurz vor dem Zieleinlauf auf der Stechbahn, wurden durch quergestellte Schrottautos zwei „Verkehrsunfälle“ als Hindernis aufgebaut, die mit mehr oder weniger Leichtigkeit überwunden werden konnten. Da wurden letzte Kräfte mobilisiert und auch Leichtigkeit demonstriert.

Bei optimalem Wetter mit ca. 21 ° C konnten alle zufrieden sein. Gutes Timing. Allerdings hätte die Veranstaltung ein paar Zuschauer mehr verdient gehabt.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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