Städtische Kita Gertrud-Kock-Haus erhält das „SunPass-Zertifikat“ – Großes Engagement zum Schutz der Kinder(haut)

CELLE. Die städtische Kita Gertrud-Kock-Haus hat sich in diesem Jahr wahrlich ins Zeug gelegt und aktiv etwas dafür getan, dass die Kinder ohne Sonnenbrand durch den Sommer kommen. Denn obwohl die Sonnentage Spaß machen und auch gut tun, ist unbestritten, dass die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung die Haut schädigen kann. Kinder sind besonders gefährdet. Ihre Haut ist sehr dünn und hat nur einen sehr geringen natürlichen Eigenschutz. Jeder Sonnenbrand im Kindesalter erhöht deutlich das Risiko, im Laufe des Lebens an Hautkrebs zu erkranken. Daher ist es wichtig, schon frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne zu erlernen. Dieses Anliegen verfolgt die Aktion „SunPass“ der Niedersächsischen Krebsgesellschaft in Kooperation mit der IKK classic.

von links Jasmin Kunz (IKK classic), Dagmar Gackenholz-Franzen (Leiterin Kita Gertrud-Kock-Haus) und Theresia Wiechmann (Sonnenschutzbeauftragte der Kita) freuen sich mit ihren Schützlingen, dass das Gertrud-Kock-Haus als Sonnenschutzkindergarten ausgezeichnet wurde.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IKK classic und der Niedersächsischen Krebsgesellschaft, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern und nicht zuletzt die Kinder haben gemeinsam beraten, diskutiert und das getan, was es braucht, um die Kita „sonnenschutz-fit“ zu machen. „Festgehalten sind alle wichtigen Punkte in einer Sonnenschutzvereinbarung, die konsequent umgesetzt wird, um die Kinder vor gefährlichen UV-Strahlen zu schützen“, berichtet Jasmin Kunz, Gesundheitsmanagerin der IKK classic. Entwickelt wurde das „SunPass-Konzept“ von der Europäischen Hautkrebsstiftung (European Skin Cancer Foundation, kurz ESCF), die seit 2009 Aktionen mit Partnern in ganz Europa durchführt.

Die Sonnenschutzecke der Einrichtung mit dem aktuellen UV-Index und weiteren wichtigen Informationen rund um den Sonnenschutz.

„Es ist essentiell und von nachhaltiger Wirkung, den Umgang mit der Sonne so früh wie möglich zum Thema zu machen“, betont Jasmin Kunz. „Kindertagesstätten sind dafür geeignete Orte. Bereits jedes fünfte Kind im Kindergartenalter hatte schon ein bis fünf Sonnenbrände.

„Der Gesundheitsschutz ist ein zentrales Thema in unserer Einrichtung und mit der Teilnahme haben wir deutlich gezeigt, dass uns die Gesundheit unserer Kinder sehr am Herzen liegt und wir uns mit Engagement dafür einsetzen“, betont Dagmar Gackenholz-Franzen, Leiterin der Kita Gertrud-Kock-Haus. „Seit dem Projektstart im April hat die Kita den „Sonnenschutz“ mit Freude aber auch sehr zielstrebig und verantwortungsvoll umgesetzt. Beispielsweise besuchten Erzieherinnen, Erzieher und Eltern der Einrichtung eine Schulung zum Umgang mit der Sonne, es wurde eine Sonnenschutzecke gestaltet und die Kinder übten das Eincremen und machten den „Eincremeführerschein“, ergänzt Theresia Wiechmann, Sonnenschutzbeauftragte der Kita Gertrud-Kock-Haus.

Um das Bewusstsein in Sachen Hautschutz zu schärfen, ist es den „SunPass“-Initiatoren wichtig, die Kitas nicht einfach „nur zu informieren“, sondern den aktiven Austausch der Erzieherinnen und Erziehern mit den Eltern anzuregen. „Das große Interesse und die Lust, die Vorgaben auch kreativ umzusetzen, haben uns dabei sehr überzeugt“, berichtet Jasmin Kunz. „Die Kinder waren sehr aktiv und interessiert bei der Sache, haben Bilder gemalt und gebastelt.“ All dies hat zum Gelingen der Aktion beigetragen und wird nun zu recht mit dem „Sonnenschutz-Zertifikat“ belohnt. „Wir wollen das Engagement unbedingt hervorheben, da es keine Selbstverständlichkeit ist“, so Jasmin Kunz. Dennoch bedeutet die Auszeichnung nicht, dass sich die Kita nun nicht mehr kümmern muss. Das Zertifikat ist erst der Anfang, mit dem sich die Kita verpflichtet, die festgelegten Maßnahmen kontinuierlich fortzuführen und wenn nötig, jedes Jahr zu überarbeiten.

Im Rahmen einer feierlichen Stunde wurde der städtischen Kita Gertrud-Kock-Haus am heutigen Tag das „Sonnenschutz-Zertifikat“ überreicht.

PR
Fotos: Kita Gertrud-Kock-Haus, Dagmar Gackenholz-Franzen

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