Auftakt für Celler Instrumentalklassen Neues Konzept der Kreismusikschule für Zweitklässler vorgestellt

CELLE. Freude an Musik und Instrumenten vermitteln. Dies ist das Ziel des Konzepts der Celler Instrumentalklassen, das die Kreismusikschule seit diesem Jahr ins Leben gerufen hat. Schülerinnen und Schüler der gesamten zweiten Jahrgangsstufe können über ein Schuljahr hinweg im Rahmen eines sich drehenden Instrumentenkarussells in Kleingruppen eine Einführung in die Welt der Instrumentalmusik anhand der verschiedenen Instrumentengruppen entdecken. Jede Gruppe, in denen sich acht bis zehn Kinder befinden, zieht nach einigen Wochen von einem Instrument zum nächsten weiter. Wer dann den Unterricht an einem der Instrumente vertiefen möchte erhält die Chance, ab dem Folgejahr den entsprechenden Instrumentalunterricht vor Ort mit den Lehrkräften der Kreismusikschule weiter zu führen.

Unter Musikern (in der Mitte vorne sitzend, von links): Landrat Klaus Wiswe, Kreismusikschuleiterin Catrin Wiechern und Axel Lohöfener von der Bürgerstiftung

Kreismusikschulleiterin Catrin Wiechern stellte das Konzept am Dienstag (24. September) zusammen mit Landrat Klaus Wiswe und der Bürgerstiftung Celle der Öffentlichkeit vor. „Die Gelegenheit, Instrumente auszuprobieren sollte jedes Kind einmal im Leben erhalten, um für sich selbst herauszufinden, welches Instrument dasjenige ist, das einen selbst verzaubert“, sagte der Landrat bei der Vorstellung. Mit der Breite fördere der Landkreis auch die Spitze, denn nur auf einer soliden Basis und mit vielen Kindern, die früh an die Musik herangeführt werden, können Talente entdeckt werden.

Catrin Wiechern betonte bei Ihrer Begrüßung, dass in diesem eigens von der Kreismusikschule erstellten ganzheitlichen Konzept alle Kinder dort abgeholt werden, wo sie stehen und gleichzeitig durch die langfristige Zusammenarbeit mit den Grundschulen ein starke Nachhaltigkeit sowie kulturelle Teilhabe aller ermöglicht wird.

Seit über zehn Jahren fördert die Bürgerstiftung Celle Projekt „Musik in den Grundschulen“. „Was als Teil der damals eingeführten Nachmittagsbetreuung in den Schulen begann, darf nach so langer Zeit neu gedacht werden“, sagte Axel Lohöfener, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Daraus sind in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule die „Celler Instrumentalklassen“ entstanden. Zwei grundlegende Änderungen gibt es. „Es profitieren alle Schülerinnen und Schüler des zweiten Jahrgangs der Grundschulen, die daran teilnehmen, und damit mehr als im alten Modell. Und diese lernen unterschiedliche Instrumente kennen“, so Lohöfener. Die Bürgerstiftung beteiligt sich wie vorher an den Honorarkosten in Höhe von 25.000 Euro jährlich. Die große Spende von 58.000 Euro der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg über ihre Regionalstiftung ermöglicht die einmalige Anschaffung der notwendigen Instrumente. Landrat Klaus Wiswe dankte der Bürgerstiftung und der Sparkasse für diese „großzügige finanzielle Unterstützung. Ohne diese wäre das Projekt nicht möglich“.

lkc
Foto: Landkreis Celle

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