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Feierliche Graduierung an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg (FIT)

HERMANNSBURG. Am 21. September hat die Fachhochschule für Interkulturelle Theologie Hermannsburg die diesjährigen elf Absolventinnen und Absolventen der Bachelor-Studiengänge „Missionswissenschaft und internationale Diakonie“ sowie „Interkulturelle Theologie, Migration und Gemeindeleitung“ feierlich graduiert und eine Studierende des Master-Programms beglückwünscht.

„The Graduates with lecturers“ Erste Reihe sitzend von links nach rechts: Anastasiia Dontcova (einzige teilnehmende MA-Studierende), Annika Drieschner, Paulina Schenk, Verena Röck, Mamedupi Pascal Mogase, Johanna Matias Stehend von links nach rechts: Prof. Dr. Gabriele Beckmann (Überreichung der Bachelor-Urkunden), Prof. Dr. Andrea Fröchtling (Gottesdienst und Überreichung der Präsente), Frank Owusu, Hendrik Matias, Ekene L. Ugwuanyi, Rektor Prof. Dr. Wilhelm Richebächer (Rede und Überreichung der Bachelor-Urkunden), Dr. Moritz Fischer (Gottesdienst/Predigt), Jesse Morrison Ayomah, Sanjog Patro, Prof. Dr. Erna Zonne-Gätjens (Moderation der offiziellen Feier), Tobias Schlieker, Prof. Dr. Andreas Kunz-Lübcke.

Die Graduierungsfeier begann mit einem Abendmahlsgottesdienst, der von Dr. Moritz Fischer und Prof. Dr. Drea Fröchtling geleitet wurde. In seiner Predigt ging Dr. Fischer der Frage nach, was uns alle verbindet. So, wie das Blut die vielen Teile des Körpers zu einem Ganzen verbindet, so können sich einzelne durch entsprechendes Zutun zu einer starken Gemeinschaft verbinden – und so sind auch die an der FIT Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden durch das Engagement für die Gemeinschaft miteinander verbunden. Für die stimmungsvolle Musik im Gottesdienst sorgten Eike Formella sowie aus den Reihen der AbsolventInnen Verena Röck (Gesang) und Sanjog Patro (Gitarre). Nach dem Gottesdienst zogen die Absolventinnen und Absolventen – nach schon guter Tradition nunmehr festlich in Talare gekleidet – stolz und fröhlich in das mit rund 100 Angehörigen, Freunden und offiziellen Gästen gefüllte Auditorium ein.

Der Rektor der FIT, Prof. Dr. Wilhelm Richebächer, gratulierte ihnen zu den während des Studiums vollbrachten Leistungen und zum bestandenen Examen. Unter dem Titel „Strenghening Vision“, also „Stärkung der Vision“, erläuterte er anhand eines Gleichnisses die Vision, die an der FIT vermittelt wird: „Zwar sind die meisten von uns getragen vom christlichen Glauben, aber an der FIT lernt man, dass Mission im praktischen Sinne nicht bedeutet, Menschen anderer Glaubensrichtungen eine bestimmte christliche Kultur aufzuzwingen. Es läuft viel besser, wenn wir lernen, alle Menschen zu respektieren und die Worte Christi gemeinsam auf neue Weise zu erleben.“ In Zukunft wird diese Vision von den Absolventinnen und Absolventen fortgeführt und in die Welt getragen.
Für das ELM gratulierte dessen Geschäftsführer Detlef Kohrs den Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss des Studiums. Für die Bewältigung der neuen Herausforderungen im bevorstehenden Berufsleben seien Zuversicht und Stärke gefordert. „Mein Wunsch für Ihr Leben: Stärken Sie sich durch Gebet und Bibellektüre, und dann werden Sie viele Schwierigkeiten meistern.“
Als Vertreter der Gemeinde Südheide lobte Herr Rainer Vogeler die Absolventinnen und Absolventen dafür, dass sie sich für ein Studium in Hermannsburg entschieden und erfolgreich auf ihr Ziel hingearbeitet haben. Mit Blick auf die FIT sagte er: „Die Gemeinde Südheide ist sehr stolz, dass die FIT in Hermannsburg ihre Heimat gefunden hat und dankt allen Beteiligten für deren Einsatz zur Etablierung, Festigung und Weiterentwicklung der FIT.“

Die Anerkennung und Unterstützung der FIT durch die Gemeinde Südheide wie auch durch den Landkreis Celle hatte zuvor schon Prof. Richebächer hervorgehoben, gleichzeitig aber auch mit Bedauern angemerkt, dass angebrachte Förderungen von Bundes- und Landesebene bisher ausgeblieben sind. Und nun war endlich der von den AbsolventInnen lang ersehnte Moment gekommen: Prof. Richebächer und seine Kollegin Frau Prof. Gabriele Beckmann überreichten ihnen die Bachelor-Urkunde, für die sie sechs (Vollzeitstudium) und zum Teil sogar acht Semester (Teilzeitstudium) fleißig gearbeitet hatten. Mit der Bachelor-Urkunde in den Händen ergriff nun Sanjog Patro für die Graduierten das Wort und stellte sich und den Anwesenden die Frage: Was ist die FIT? Sein Fazit: Die FIT ist eine Familie mit Mitgliedern aus allen Ländern dieser Welt. Eine Familie mit einer interkulturellen Hochzeit, einem siebenfachen Vater und einem Friesen, der von der Unabhängigkeit von Deutschland träumt. „Wir sind alle einzigartig, aber auch gleichgesinnt – schwach und zugleich besonders. Das ist es wohl, was der Akademiker ´interkulturell` nennt.“

Interkulturell und international – das ist die FIT ganz gewiss, denn die Mitglieder des jetzt verabschiedeten Jahrgangs stammen aus Indien, Ghana, Südafrika, Nigeria, Namibia und Deutschland. Insgesamt studieren an der FIT Menschen aus über 30 Nationen. Nach dem ausdrücklichen Dank der Graduierten an ihre Familien, die Lehrenden und das gesamte Team der FIT für die große Unterstützung auf ihrem Weg zum „Bachelor“ klang der Abend auf dem FIT-Campus fröhlich aus. Und nun? Nun wartet – so Patro – das nächste Kapitel auf die Graduierten. Ein Kapitel, das neue Hindernisse verspricht, aber auch neue Hoffnungen. „Eine Hoffnung, etwas Besonderes zu schaffen, sobald wir die Fachhochschule verlassen.“ Dafür wünscht die FIT allen Graduierten gutes Gelingen und Gottes Segen.

PR
Foto: Dorothea Müller

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