Die BUND-Kreisgruppe Celle lädt ein zu einem Gesprächs-Abend mit dem Thema: „Die Zukunft „enkel-fähig“ gestalten – Gedanken zum ökologischen Handabdruck“

CELLE. Der „Ökologischen Fußabdruck“ (Nachhaltigkeitsindikator) ist sicherlich Vielen bekannt, wobei für entstehende Emissionen (CO2) einen Flächenverbrauch (in Form von Wald) gegengerechnet wird, welcher nötig wäre, um das erzeugte CO2 biologisch zu binden. Als Erweiterung dazu hat Germanwatch den „Handabdruck“ als Symbol eingeführt für nachhaltig-strukturveränderndes Handeln in allen Lebensbereichen: von Ernährung über Energie und Mobilität bis hin zu Geldanlagen. GERMANWATCH sagt: „Das von der Regierung vorgelegte Klimaschutzpaket passt noch nicht zur Größenordnung der Herausforderungen.“

Hierüber möchte die Celler BUND-Kreisgruppe am 14.11.2019 um 18.30 Uhr im Leisewitzgarten, Wittinger Str. 56 mit ihren Mitgliedern und natur- und umwelt-Interessierten ins Gespräch kommen. Der sogenannte „Hand Print“ – der eigene Handabdruck – steht sinnbildlich für das persönliche Engagement. Es gilt, den Handabdruck des persönlichen Engagements zu vergrößern und gleichzeitig den eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern. Die dafür nötigen Veränderungen in unser aller Alltag sind wichtig, jedoch nicht ausreichend.

Jede und Jeder kann sich (noch stärker) einsetzen:

– für den Schutz von Öko-Systemen, für nachhaltige Mobilität, für ökologische Landwirtschaft, für die Einhaltung der Menschenrechte, für Unternehmensverantwortung und nachhaltiges Wirtschaften, für erneuerbare Energien und Rohstoffnutzung sowie für Teilhabe und Partizipation. Jede und Jeder kennt Strukturen und Entscheidungsprozesse, an denen Veränderungen bewirkt werden können: 

– In der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, in der (Hoch-)Schule, im Jugendzentrum, in der Kirchengemeinde, in der Stadt / Gemeinde oder auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene. Jede und Jeder kann sich dann überlegen, WIE er/sie an einer Umsetzung (aktiv) arbeitet: z.B.: 

– durch das Aufzeigen nachhaltiger Alternativen (z.B. Gelder nachhaltig anlegen und nachhaltige Optionen kostengünstiger machen) 

– Änderungsvorschläge auf Versammlungen / oder Vorstandssitzungen machen, über Argumente reden mit Entscheidungsträgern / Abgeordneten 

– Start einer Petition / Bürgerbegehren Dafür ist es nötig, sich Verbündete zu suchen z.B.: Nachbarn, Kollegen, Mitschüler, Experten, Medien, Initiativen, Vereine, Wirtschaftsakteure, Politiker… Jede und Jeder kann sich erste notwendige Schritte überlegen, um – von sich aus – strukturelle Veränderungen umzusetzen und damit den eigenen Handabdruck nachhaltig vergrößern. 

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