Anzeige

TÜV NORD Herbst-Tipps 2019

CELLE. Mit dem Übergang vom Sommer in den Herbst ändern sich nicht nur die Temperaturen, sondern vor allem auch die Gegebenheiten auf den Straßen. Tipps für einen sicheren Herbst gibt Marc Schnoor, Leiter der TÜV-STATION.

Witterungsbedingungen – Das richtige Verhalten bei Starkregen:
Schlechte Sicht für Autofahrer ist im Herbst keine Überraschung – Starkregen kommt dagegen oft plötzlich. Besonders bei erhöhtem Tempo birgt dieser eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer. Der Leiter der TÜV-STATION Celle Marc Schnoor kennt wichtige Tipps zum Verhalten in dieser Situation: „Bei plötzlich auftretendem Starkregen ist es wichtig, Ruhe zu bewahren. Man sollte auf keinen Fall heftig auf die Bremse treten, da die Möglichkeit des Aquaplanings besteht.“ Stattdessen ist es ratsam, sofort vom Gas zu gehen
und das Tempo vorsichtig auf unter 80 km/h zu drosseln. Zudem ist ein großer Abstand zum Vordermann wichtig, um bei einer plötzlichen Bremsung einen Auffahrunfall verhindern zu können. „Ist die Sicht sehr stark eingeschränkt und es bietet sich die Möglichkeit gefahrenlos anzuhalten, dann sollte diese Chance genutzt werden. Von einem Stopp auf dem Standstreifen ist aber abzusehen, da dieser nur für Pannen gedacht ist“, so Schnoor. Stattdessen ist es empfehlenswert die nächste Ausfahrt zu nehmen und dann einen Rastplatz zu nutzen. Um brenzlige Situationen zu vermeiden, lohnt es sich auch, den Wetterbericht zu verfolgen. Dazu der TÜV-Experte: „Wird in den Nachrichten schon vor Gewitter und Starkregen gewarnt, sollte überlegt
werden, die Fahrt auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Oder aber man legt schon bei den ersten Tropfen eine Pause ein, um eine risikofreie Fahrt sicherzustellen“.

Nebelschlussleuchten richtig einsetzen:
Herbstzeit ist Nebelzeit. Nebel kann die Sicht auf den Straßen stark einschränken und birgt ein hohes Unfallgefahrenpotenzial. Nebelscheinwerfer und -schlussleuchten sorgen für zusätzliche Sicherheit. Im Vergleich zu normalen Schlussleuchten haben Nebelschlussleuchten eine bis zu 20-fach stärkere Strahlkraft, ihr Einsatz ist daher klar geregelt. Um besser gesehen zu werden, ist es gesetzlich vorgeschrieben, Nebelschlussleuchten bei Sichtweiten unter 50 Metern einzuschalten. „Auf der Autobahn oder Landstraße kann man sich an den Leitpfosten am Straßenrand orientieren, die 50 Meter voneinander entfernt stehen. Bei diesen geringen Sichtweiten gilt gleichzeitig eine Höchstgeschwindigkeit von 50
Stundenkilometern,“ erklärt Marc Schnoor, Leiter der TÜV-STATION Celle. Bei Sichtweiten über 50 Metern darf die Nebelschlussleuchte allerdings nicht eingesetzt werden, da das grelle rote Licht andere Verkehrsteilnehmer blenden kann. „Wer sie dennoch nutzt, muss mit einem Bußgeld rechnen“, warnt Schnoor.
Bei Nebelscheinwerfern ist die Einsatzmöglichkeit umfangreicher. Diese dürfen nicht nur bei Nebel, sondern generell bei schlechter Sicht verwendet werden, beispielsweise durch starken Regen oder Schnee.

PR
Foto: TÜV NORD/OLENA_SAKHATSKA_iStock-1164794784





Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service".



Anzeige


Anzeige