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Musik und Wort zur Marktzeit: Vielfalt in Wort und Musik – an(ge)dacht in der Stadtkirche

CELLE. Auch in diesem Sommer findet jeweils samstags um 11.00 Uhr die Reihe an(ge)dacht mit 30 Minuten Musik und Wort in der Stadtkirche St. Marien Celle statt. Zu dem bewährten Team an Theologinnen und Musikerinnen, das diese Reihe trägt, kommen in diesem Jahr das ein oder andere neue Gesicht und der ein oder andere neue Klang hinzu.

Das Konzept bleibt aber, wie es war: 23 Minuten Musik und 7 Minuten Text bieten einen kleinen geistlich-musikalischen Impuls zum Innehalten; Nachdenken und Genießen.

Den Auftakt am 5.6. gestalten Stadtkirchenpastor Volkmar Latossek sowie Dietrich Ackemann (Trompete) und Michael Voigt (Orgel). Zu hören sind drei Choräle in Bearbeitungen von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750): Vor allem das Lied „Wachet auf ruft uns die Stimme“ von Philipp Nicolai und Luthers „Ein feste Burg ist unser Gott“ sind natürlich sehr bekannt – die Bearbeitungen wohl weniger: Von Bach sind zwar zahlreiche instrumentale Kammermusikwerke überliefert, die bis heute sehr beliebte Kombination aus Trompete und Orgel wurde aber erst von Bachs Schülern populär gemacht. Die Bearbeitung über „Wachet auf ruft uns die Stimme“ ist das einzig bekannte, Bach zugeschriebene Originalwerk für diese Besetzung. Alle anderen Stücke, auch das feierlich-meditative Te deum Luthers „Herr Gott dich loben wir“ sind für diese Besetzung bearbeitete Kantatensätze, Choräle oder Orgelwerke.

Der Schwerpunkt „Bach und sein Umfeld“ zieht sich durch viele weitere Musikandachten bis Ende September. Hinzu kommt aber auch wiederum ein Querschnitt durch das Celler Musikleben, so am 12.6.mit dem Klarinettisten Martin Pfister und Gabriele Blanz (Orgel), dem Trio a-Celle-rando (Blockflöte, Violine, Cembalo) am 26.6. oder der Celler Bläsergruppe am 10.7. „Hope and pray“ heißt es im Gastspiel von Prof. Uwe Komischke (Trompete) und Thorsten Pech (Orgel) am 14.8.: Mit dem gleichnamigen Stück über den Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ legt der Komponist Thorsten Pech eine originäre „Corona-Komposition“ aus dem Oktober letzten Jahres vor.

Den 400. Todestag von Michael Praetorius bedenken am 28.8. Dr. Claudia Ott und Martin Praetorius (Blockflöten) mit Choralbicinien des Urahns des Beedenbosteler Musikers und Instrumentenbauers. Das hochklassige Consensus-Quartett gestaltet die Andacht am 4.9., und im „Finale vocale“ am 25.9. sind die Sopranistin Anna-Elisabet Muro sowie Dorothee Knauer (Violine), Riccarda Schikarski (Violoncello) und Michael Voigt (Orgel) zu hören.

PR
Foto: Friedrich Kremzow





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