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„Nachhaltige Mobilität für alle“ – „WALD statt ASPHALT“

CELLE. Die BUND-KG lädt gemeinsam mit der Klimaplattform ein
zu einer Information zu den Themen „Nachhaltige Mobilität für alle“ – „WALD statt  ASPHALT“. Der Veranstaltungsort in Celle ist in dem Bereich Robert-Meyer-Platz/Großer Plan am 5. Juni von  10 bis14 Uhr.

Initiiert wurde das Aktionswochenende auch vom Bündnis „Wald-Statt-Asphalt“, das aus verschiedenen Organisationen und Akteur*innen aus ganz Deutschland besteht – in Celle als Zusammenschluss mit der Klimaplattform, in der die BUND-KG Mitglied ist.

Anlässlich der bundesweiten Aktionstage zur Mobilitätswende machen sich Aktive des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) an diesem Wochenende in ganz Deutschland für einen Neustart in der Verkehrspolitik und eine Mobilitätswende nach der Bundestagswahl stark. Auch in Niedersachsen richtet sich der Protest gegen den Bau neuer Autobahnen und Fernstraßen sowie für eine Stärkung nachhaltiger Mobilitätsangebote in der Stadt und auf dem Land.                            .

Die BUND Kreisgruppe (KG) lädt alle Bürger*innen dazu ein, die Aktionen für eine Verkehrswende zum Schutz von Natur und Klima zu unterstützen. Sie bietet außer Info-Material an ihrem Stand auch kleine Jungbäume zur Mitnahme an.

„Angesichts der Klimakrise müssen wir unsere Mobilität neu denken: Dafür brauchen wir in Niedersachsen ein attraktives und flächendeckendes Netz an öffentlichem Verkehr. Der Schienenverkehr muss ertüchtigt, ausgewählte Bahnstrecken reaktiviert werden. In den Städten müssen ausreichend breite und sichere Wege für den Fuß- und Radverkehr auf Kosten von Straßen und Parkplätzen geschaffen werden. Das schont nicht nur das Klima, sondern fördert die Gesundheit durch weniger Lärm und Schadstoffe und sorgt für mehr Grün in den Städten“, sagt der BUND-Landesvorsitzende Heiner Baumgarten.

Der BUND fordert, die Verkehrswende auch in Celle stärker voranzutreiben, zum Beispiel durch den Bau von (echten) Radschnellwegen aus den Ortsteilen in die Innenstadt (unter Einbeziehung des Aller-Randweges). – Der Verkehrssektor hat bisher kaum zum Klimaschutz beigetragen. Für einen Boom der umweltverträglichen Mobilität in Städten und Kommunen ist ein Finanzierungsprogramm für den Fuß- und Radverkehr erforderlich. Der Zugang zum öffentlichen Nahverkehr muss für alle bezahlbar und attraktiv sein, beispielsweise durch die Einführung eines flächendeckenden 365-Euro-Tickets und durch Mobilitäts-Apps, die unterschiedliche umweltfreundliche Anbieter besser vernetzen.

BUND-Aktionen in Niedersachsen: www.bund-niedersachsen.de/aktionstag-a20

BUND-KG-Celle: https://www.bund-kreis-celle.de/klimaschutz/nachhaltigkeit/

PR






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