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Zwangsarbeit im Faschismus – Ausstellung und Veranstaltungen im Bunten Haus

Jun 27, 2021 , ,

CELLE. Vom 2. – 19 Juli 2019 wird die Ausstellung: „„Zwangsarbeit bei Rheinmetall – Der Weg der Erinnerung“ im Bunten Haus, Hannoversche Straße 30f gezeigt. Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte der Zwangsarbeit bei Rheinmetall und des KZ-Außenlagers Altensothrieth, wobei ein Schwerpunkt auf Berichten von Überlebenden liegt. Die Ausstellung ist täglich zwischen 16 und 19 Uhr oder nach Anfrage unter programm@bunteshaus.de geöffnet.

Am 2. Juli um 19 Uhr eröffnet eine Veranstaltung zum System der Zwangsarbeit die Ausstellung:

Tausende zivile Zwangsarbeiter:innen und Kriegsgefangene arbeiteten am Rüstungsstandort Unterlüß. Ideologisch und praktisch waren der Arbeitseinsatz der sogenannten Ostarbeiter:innen und sowjetischen Kriegsgefangenen nicht vom Vernichtungskrieg im Osten zu trennen. Das dem Werk angeschlossene Arbeits- und Erziehungslager (AEL) und das Säuglingsheim waren tödliche Institutionen der Zwangsarbeit.

Am 19. Juli um 19 Uhr informiert eine weitere Veranstaltung über KZ-Häftlinge und Kriegsende:

Das sogenannte „Tannenberglager“ in Altensothrieth war eines von drei KZ- Außenlagern von Bergen-Belsen. Reichsweit mussten in bis zu 1000 Außenlagern Häftlinge überwiegend für die Rüstungsindustrie arbeiten. Die Sterblichkeit war enorm hoch, unterernährte Gefangene mussten schwerste Arbeiten verrichten. Neben den Berichten der Überlebenden dieses Lagers, wird die Organisation der Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen durch SS und Betriebe zur Sprache kommen. Auch wird über den Weg der jüdischen Gefangenen berichtet: Deportation aus den Ghettos, die Selektion in Auschwitz, bis an die Werkbänke des Rheinmetallwerkes. Der zweite Teil dieses Abends schildert die Geschehnisse zu Kriegsende in Unterlüß.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei, medizinischer Mund-Nase-Schutz ist nötig.

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