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Escape Rooms im Heimatmuseum Bergen ein voller Erfolg

BERGEN. Eine positive Bilanz ziehen der Heimatverein Bergen und Umgebung e.V., die Jugendfreizeitstätte Bergwerk und das Jugendforum Bergen für ihr gemeinsames Projekt „Escape Rooms“. Die beiden für die Dauer der Sommerferien aufgebauten Räume im Römstedthaus, sowie die Schnitzeljagd quer durch Bergen erfreuten sich großer Beliebtheit. Bereits an den ersten zwei Wochenenden nahmen über 200 Spieler*innen die Herausforderung an.

Ein Teil der Projektgruppe mit Sabine Weiß vom Bergwerk in Bergen im Escape Room „DNA der Flucht“

Die Spielerinnen und Spieler hatten die Wahl zwischen drei Rätselabenteuern zum Oberthema „Flucht und Vertreibung“. So mussten sie im ersten Escape Room „DNA der Flucht“ dem schusseligen Prof. Dr. Vision helfen, eine weltverändernde Formel in seinem Labor wiederzufinden. Im zweiten Escape Room machten die Spieler*innen als Teil des BND eine Zeitreise ins Jahr 1948. Auf den Spuren eines nach Bergen geflüchteten Musiklehrers begaben sie sich auf die Jagd nach dem sagenumwobenen Bernsteinzimmer. Logik, Kombinationsgabe und Fantasie waren auch auf der Schnitzeljagd quer durch Bergen gefordert. Gestartet in Basuta galt es den Spuren der syrischen Verwandtschaft über die Stationen der Balkanroute 5000 km bis nach Bergen zu folgen.

Entwickelt und durchgeführt wurde das Projekt vom Heimatverein Bergen und Umgebung e.V., der Jugendfreizeitstätte Bergwerk und dem Jugendforum Bergen. Die Jugendlichen übernahmen dabei alle Aufgaben – von der Recherche der Hintergründe über die Entwicklung der Rätsel und die Ausstattung und Installation der Räume bis zur Betreuung der Spiele an den Wochenenden.

„Ich bin total begeistert von dem Engagement der Jugendlichen“, sagt Bernd Mill, Stadtjugendpfleger bei der Stadt Bergen, „Welche Ideen für immer neue Rätsel und Geschichten sie entwickelt haben, ist wirklich toll. Da kann Bergen wirklich stolz drauf sein!“

Das Projekt will auf die Lebenssituation von Geflüchteten heute und damals aufmerksam machen und Toleranz, interkulturelle Kompetenz und Solidarität fördern. Der Besuch der Escape Rooms bringt die Spieler*innen insbesondere im Nachhinein ins Gespräch miteinander und veranlasst sie, sich mit den Themen auseinanderzusetzen und die Situation geflüchteter und vertriebener Menschen in den Blick zu nehmen.

Das Projekt „Escape Room zum Thema „Flucht und Vertreibung“ wurde gefördert mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autorinnen und Autoren die Verantwortung.

PR
Foto: Stadt Bergen






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