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Positive Bilanz: 10 Jahre Jobcenter im Landkreis Celle

Landkreis CELLE. Seit Oktober 2011 ist das Jobcenter im Landkreis Celle für die Menschen da. Seit zehn Jahren sichert es damit den Lebensunterhalt vieler Menschen aus dem Landkreis Celle. Die gemeinsame Einrichtung der Agentur für Arbeit Celle und des Landkreises Celle hilft aber vor allem bei der Qualifizierung und Integration in den Arbeitsmarkt. Jetzt feiert das Jobcenter mit seinen zwei Dienststellen in Hermannsburg und Celle Jubiläum.

„Seit unserer Gründung konnten wir rund 23.000 Menschen im Landkreis Celle in den Arbeitsmarkt integrieren. All diese Frauen und Männer haben eine neue Chance bekommen. Sie erzielen eigenes Einkommen, sind sozial besser vernetzt, erklärt Sylke Schwanhold, Geschäftsführerin des Jobcenters im Landkreis Celle.

vlnr.: Axel Flader, Sozialdezernent des Landkreises Celle; Sylke Schwanhold, Geschäftsführe-rin des Jobcenters im Landkreis Celle, Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Celle

Besonders wichtig sei das für die Kinder, die im Hilfesystem SGB II (Zweites Sozialgesetzbuch) aufwachsen. „Ihnen gilt unsere frühzeitige Aufmerksamkeit, um die Chancen des Ausbildungsmarktes zu nutzen“, erklärt Schwanhold weiter.

Seit der Gründung 2011 sind die Arbeitsmarktsituation und die gesetzlichen Bestimmungen im Wandel. Mittlerweile mussten rund 80 Gesetzesänderungen im SGB II vom Jobcenter umgesetzt werden. Auf diese Neuerungen und andere elementare Veränderungen, wie zum Beispiel der Flüchtlingszuzug im Jahr 2015 oder die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hat das Jobcenter immer wieder reagiert und dabei das Wesentliche nicht aus den Augen verloren: für die Menschen im Landkreis da zu sein.

„Das Jobcenter im Landkreis Celle zeichnet sich seit Jahren durch ein hohes Innovationspotenzial aus. Es beweist immer wieder den Mut, neue Konzepte und Ansätze einfach auszuprobieren. Die messbaren Erfolge lassen sich landesweit sehen“, sagt Sven Rodewald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Celle.

Aktuell sichert das Jobcenter im Landkreis Celle den Lebensunterhalt und die Wohnungen von rund 13000 Menschen im Landkreis Celle. Damit bildet das Jobcenter einen wesentlichen Baustein des sozialen Sicherungssystems. „Das Jobcenter ist eine bedeutende Institution im Landkreis Celle. Es unterstützt mit seinen innovativen Ideen auch Menschen in besonderen Lebenslagen“, erklärt Axel Flader, Sozialdezernent des Landkreises Celle und zukünftiger Landrat. „Kundinnen und Kunden bekommen nach dem Prinzip des Forderns und Förderns eine gute Hilfestellung – das konnten wir in den letzten Jahren beweisen,“ so Flader weiter.

Für Rodewald und Flader stehen besonders die Integration junger Menschen unter 25 Jahren im Fokus. „Für diese Zielgruppe haben wir im Jahr 2019 die gemeinsame Jugendberufsagentur gegründet und in den letzten beiden Jahren elementar weiterentwickelt,“ sagt Rodewald. Flader ergänzt: „Damit haben wir bewiesen, dass wir ein starker Verbund sind.“ Die Jugendberufsagentur ist ein Zusammenschluss des Jobcenters im Landkreis Celle, der Agentur für Arbeit Celle und des Landkreises Celle. Das erklärte Ziel: junge Menschen auf ihrem Weg in das Berufsleben zu unterstützen.

Auch bei der Beratung und Betreuung der Arbeitgeber des örtlichen Arbeitsmarktes, besonders bei Fachkräfte- und Qualifizierungsbedarf, kooperieren die Agentur für Arbeit Celle und das Jobcenter im Landkreis Celle mit dem gemeinsamen Arbeitgeberservice.

Seit 2018 ist Sylke Schwanhold Geschäftsführerin des Jobcenters im Landkreis Celle. Für sie ist die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit besonders wichtig. „Das Jobcenter im Landkreis Celle hat über 400 geförderte Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen des Teilhabechancengesetzes geschaffen. Davon profitieren besonders langzeitarbeitslose Kundinnen und Kunden, aber auch ihre Familien. Mit der Zahl der Förderfälle nimmt das Jobcenter im Landkreis Celle niedersachsenweit einen Spitzenplatz ein“, so Schwanhold.

Die Mitarbeiterinnen und die Mitarbeiter des Jobcenters setzen dort an, wo sie individuell gebraucht werden: ob bei beruflicher Qualifizierung, Unterstützung alleinerziehender Elternteile, Teilzeitausbildung, Coaching für Familien in schwierigen Lebensumständen, Lohnkostenzuschüsse, Angebote zur Sucht- und Schuldnerberatung, Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund, Hilfe für Menschen mit Behinderungen oder Personen mit Rehabedarf. Besondere Beratungsangebote durch das Fallmanagement, der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt sowie der Gesundheitsprävention und –förderung unterstützen die Kundinnen und Kunden in ihren Lebenslagen

Zum Jubiläum geht der Blick aber auch in die Zukunft. Schwanhold sieht in weiteren alternativen Beratungsangeboten, wie zum Beispiel persönliche Beratungen vor Ort, individuelles Coaching und digitale Angebote eine Ergänzung der bereits vorhandenen Hilfen und Kommunikationswege.

Flader und Rodewald sind davon überzeugt, dass besonders Langzeitarbeitslose, junge Menschen unter 25 Jahren, Frauen und Alleinerziehende die zentralen Arbeitsschwerpunkte der Zukunft bleiben.

PR
Foto: Agentur für Arbeit Celle






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