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Ausstellung „Jedes Dasein“ mit Werken von Madelaine Linden

CELLE. Am 14. Oktober 2021, um 19.00 Uhr wird in der Celler Synagoge die Ausstellung „Jedes Dasein“ mit Werken von Madelaine Linden eröffnet.

Zur Eröffnung findet ein Gespräch zwischen Niklas Frank und Madelaine Linden, Nachkommen der Täter- und Opfergeneration, statt. Dr. Elke Gryglewski, Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, wird die Moderation übernehmen. Niklas Frank wurde als Sohn von Hans Frank (1900–1946) geboren, der zwischen 1939 und 1945 als Generalgouverneur im besetzten Polen an zahlreichen Kriegsverbrechen beteiligt war. 1946 wurde er in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilt und gehängt. Niklas Frank studierte Germanistik, Soziologie und Geschichte. Er arbeitete seit 1973 als Journalist, zuletzt für den Stern und ist Verfasser mehrerer Bücher. Madelaine Linden kam 1954 in Montevideo (Uruguay) zur Welt, legte 1972 das Abitur in Buenos Aires (Argentinien) ab und lebte seit 1973in Lausanne, Genf, Brüssel, New York und Hamburg. Heute ist sie freie Künstlerin in Stuttgart.

PR
Foto: Frank Linden






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