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Preisverleihung Plakatwettbewerb: DER KLEINE DICKE RITTER

CELLE. Letzten Freitagnachmittag überreichten Schlosstheater-Intendant Andreas Döring und Holger Schwenke, Geschäftsführer der SVO, die Preise für die besten Plakate des diesjährigen Plakatwettbewerbs. Das Gewinnerbild von Julia Gresch ziert das Plakat des Weihnachtsstückes „DER KLEINE DICKE RITTER“ von Robert Bolt. Die beiden FSJlerinnen Marie Geneit (Theaterpädagogik) und Mia Meyer (Marketing & Kommunikation) hatten viel Spaß beim Anschauen in der Vorauswahl von 447 eingereichten Werken. Andreas Döring war sehr überrascht: „Solch eine Breite an Motiven habe ich noch nie erlebt.“ Und erklärte dies damit, dass dieses Stück eher unbekannt bei den Kindern sei.

Aufgrund der breiten Vielfältigkeit gab es in diesem Jahr fünf Zweitplatzierte: Martha Lisann Runge, Laura Schigulski, Leona Zander und Parima Saburi. Von diesen Zweitplatzierten erschien allerdings nur Leona Zander. Die Jury vergab Punkte auf jedes Bild der Vorauswahl der beiden FSJlerinnen, so entschied die Mehrheit der Jury sich für das Plakatbild. „Dabei haben folgende Kriterien uns in unserer Entscheidung überzeugt: Zum einen ist die Grundfarbe des Gewinnerbildes Blau wie auch unser Logo. Zum anderen wird in diesem Werk die Geschichte am besten dargestellt. Ein kleiner, dicker Ritter versucht sich größer als der Drache zu machen, indem er auf einen Berg steigt. Auch in der Geschichte setzt der Ritter Länglich seinen Witz, seinen Verstand und sein gutes Herz als „Waffen“ gegen den Drachen ein“, schilderte Andreas Döring die Kriterien der Bildauswahl. Insgesamt 17 Schulen (Immanuel-Kant-Gymnasium Lachendorf, 13 Grundschulen und 3 Oberschulen aus Stadt und Landkreis Celle) mit 43 Klassen haben teilgenommen. Die beiden Grundschulen Hehlentor (86 Beiträge aus 6 Klassen) und Waldweg (80 Beiträge aus 5 Klassen) haben die meisten Bilder eingereicht.  

Unerwartet gewonnen …

Die Mutter Viola Gresch erzählte, dass sie überraschend ein Anruf erhalten habe, da die schriftliche Einladung falsch zugestellt worden sei. Sie und auch ihre Tochter Julia hätten überhaupt nicht damit gerechnet und hätten sich sehr über die Auszeichnung gefreut. Auch hätten sie beide noch kein ausgehängtes Plakat entdeckt. Julia Gresch sagte: „Es fühlt sich noch ein wenig komisch an, gewonnen zu haben, da ich nicht damit gerechnet habe.“ Nach einer kurzen Vorbereitung habe sie einen Eindruck gewinnen können, wie die Figuren aussehen könnten. Insgesamt 4 Stunden hätte sie am Plakat gemalt. Davon zwei Stunden im Kunstunterricht und zwei Stunden zu Hause. Sie habe aber nach der kurzen Vorbereitung einfach drauf losgemalt mit Tusche, Edding und Finelinern. Leona Zander erzählte, dass sie nicht damit gerechnet habe, weil sie nicht gewusst habe, wer mit welchen Plakaten dran teilnimmt. Sie habe sich die Figuren grob vorgestellt. Eine richtige Herausforderung für sie sei das Pferd gewesen, weswegen sie häufig in der zugrunde liegenden Skizze radiert habe. Zwischendurch sei ihr eine neue Idee gekommen, die sie dann umgesetzt habe. Insgesamt habe sie zwei Tage gebraucht, um das Werk in Buntstift und Tusche fertigzustellen. Viola Gresch meinte zum Ende hin: „Es ist für uns alle ein kleines Erfolgserlebnis – sowohl für die Kinder als auch für die Eltern.“ Zum Abschluss führte der Schlosstheater-Intendant persönlich Julia Gresch durch das Schlosstheater und gewährte ihr einige Blick hinter den Kulissen.

Witz, scharfer Verstand sowie ein gutes Herz sind die besten Waffen

Ritter Länglich ist ein leidenschaftlicher Ritter, der immer für das Gute kämpfen will. Doch der König und die anderen Ritter finden, dass sie nun einmal genug Drachen besiegt haben und eine Pause verdienen. Der kleine dicke Ritter Länglich jedoch gibt keine Ruhe. Also schicken ihn die anderen Ritter auf die abgelegenen Bulligrob-Inseln, um dem dortigen Baron – einem richtigen Fiesling – das Handwerk zu legen. Zusammen mit seinem treudoofen Gefährten „Edelknecht“ Schwarzherz macht der Baron den Inselbewohnern das Leben schwer. Und da auf der Insel noch ein hungriger Drache haust, hat es der kleine dicke Ritter gleich mit mehreren Fieslingen zu tun. In seinem Kampf gegen das Böse helfen ihm sein Witz, sein scharfer Verstand, sein gutes Herz und viele Freunde vor Ort, auch Krähen.

Konstantin Küspert hat Robert Bolts humorvollen Klassiker „The Thwarting of Baron Bolligrew“ neu übersetzt. Robert Bolts nicht zuletzt durch die Augsburger Puppenkiste bekannt gewordene Märchenkomödie ist ein großer Ritterspaß à la Monty Pythons „Die Ritter der Kokosnuss“. Regie führte Andreas Döring und Marc Mahn gestaltete Bühne und Kostüme.

Vom 18.11. bis zum 30.12.2021 wird das Stück im Celler Schloss gespielt. Lehrer von Schulklassen oder auch Erzieher der Kindergartengruppen ab 5 Jahren sollten wie üblich Karten im Vorverkauf bestellen, diese werden im Nachgang von der SVO erstattet. Familienvorstellungen wird es an den Adventswochenenden und zwischen den Jahren geben. Karten zum Weihnachtsstück „DER KLEINE DICKE RITTER“ gibt es unter karten@schlosstheater-celle.de oder telefonisch 05141-90805 /75 /76. Redaktion
Celler Presse






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