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Deutsche Jahrgangsmeisterschaften 2021 in Berlin: Schwimmer vom CSC setzen starke Akzente zum Highlight der Saison

CELLE/BERLIN. Mehr als 1.100 Sportler reisten vergangene Woche an die Spree um sich mit den besten Deutschen im Schwimmen zu messen. Nachdem dieses Sportevent pandemisch bedingt zweimalig verschoben werden musste, fieberten die Akteure dem Saisonhöhepunkt voller Vorfreude entgegen. Ein kurzfristig genehmigtes Hygienekonzept erlaubte sogar eine begrenzte Zahl Zuschauende, die in der modernen Schwimm- und Sprunghalle (SSE) vom 26.10.-30.10.2021 erstklassige Leistungen, spannende Rennen und Rekorde in über 5.101 Starts erlebten.

Lediglich der CSC durfte die hiesige Region vertreten – und das sehr erfolgreich!
Trainer Detlef Heidenreich begleitete 4 Aktive in die Hauptstadt, welche im Vorfeld die anspruchsvollen Qualifikationsbedingungen erfüllten.
Dabei überraschte die Debütantin Leni Poerschke (2008) mit Leistung und absoluter Nervenstärke. Die Schülerin startete am letzten Wettkampftag auf der Strecke 50 m S. Ihr technisch einwandfreier Start, sowie ein optimaler Verlauf des Rennens brachten ihr erstmalig eine Zeit unter 30 Sekunden (0:29,66). Damit durfte sie als Fünfte das Nachmittagsfinale bestreiten. „Sie hat das Geübte aus der individuellen Vorbereitung optimal umgesetzt“, lobt Trainer Detlef Heidenreich. „Im Finale war der Start etwas ungünstiger, dennoch konnte Leni die 50 m S nochmals unter 30 Sekunden (0:29,71) schwimmen, sie hat sich damit als Achte dieser Strecke festgeschrieben“, freut sich das Team mit der Finalistin.

Viel beschäftigt war Marit Reckmann, die 4 Qualifikationszeiten aufwies. Gleich den ersten Start (50 m F) am ersten Wettkampftag setzte sie in Platz 19 (0:27,92) um.  Dies motivierte die Sprinterin so sehr, dass sie auf 100 m F in neuer Langbahnbestzeit (1:00,14), mit hervorragendem Stehvermögen auf der zweiten Bahn, anschlug. Damit war sie Dreizehnte des Jahrganges 2004. Erst unlängst korrigierte die Siebzehnjährige ihre Bestzeit auf 200 m Lagen; in einem packenden Rennen schaffte sie es, diese nochmals zu unterbieten: in einer Zeit von 2:29,77 beendete Marit die Strecke und machte damit ein weiteres Mal Platz 13 fest. Schließlich schlug die Sportlerin in ihrem letzten Rennen 50 m S nach 0:29,54 an, damit bestätigte sie ihre Glückzahl erneut mit Platz 13.

Tim Hartwich (2004) hatte in seinen 4 Starts ebenso ein hohes Pensum zu leisten. Verletzungsbedingt blieb er insgesamt unter seinen Möglichkeiten, konnte sich aber im Vergleich zu seinen letzten Zeiten deutlich verbessern. Der Freistilspezialist startete auf 50 + 100 m Freistil + Rücken, dabei erzielte er mit Platz 19 seine beste Platzierung unter den besten Deutschen.

Alexej Sucker (2007) griff im Wettkampf 50 m B in das Wettkampfgeschehen ein. Das Nachwuchstalent führte einen sauberen, souveränen Start durch und wurde mit Platz 22 in neuer Bestzeit (0:33,95) belohnt.

„Ein gelungener Wettkampf auf hohem Niveau, nach einem Jahr voller Beschränkungen, liegt hinter uns. Es war toll, das besondere Flair zu spüren und ambitionierte Sportler aus ganz Deutschland zu treffen.“, resümieren die Sportler einstimmig.
Bemerkenswert bleibt, dass die Celler sich trotz suboptimaler Vorbereitung in der Pandemie, so gut in Szene setzen konnten!

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