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Diskussion um die Mobilität und die Innenstadt der ZukunftKostenfreie 2G-Konferenz der IHKLW am 29. November: Welche Mobilitätsangebote braucht es für lebendige Zentren im ländlichen Raum?

Nov 17, 2021 ,

LÜNEBURG/CELLE. Es geht um die Mobilität der Zukunft, um attraktive Zentren und die Frage, welche Mobilitätskonzepte die örtlichen Läden, Cafés und Restaurants mit Kunden füllen: Bei der „IHKonferenz Urbane Mobilität“ der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) diskutieren am Montag, 29. November,10 bis 12 Uhr, in der IHKLW-Hauptgeschäftsstelle, Am Sande 1, in Lüneburg Einzelhändler und Gastronomen aus Celle, Lüneburg und Soltau sowie Experten vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), vom Regionalverband Braunschweig, von UBER und CleverShuttle sowie von der Stadt Wolfsburg über die urbane Mobilität. Die Anmeldung zu der kostenfreien 2G-Veranstaltung ist möglich unter https://ihklw.de/urbane-mobilitaet.

Verknüpfung von ÖPNV und neuer Mobilität
„Für die Attraktivität von Innenstädten und Zentren ist es ganz wesentlich, dass sie erreichbar sind“, sagt IHKLW-Präsident Andreas Kirschenmann. „Wir möchten mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Experten aus Politik und Verwaltung diskutieren, wie die Mobilität der Zukunft in unserem eher ländlichen Raum aussehen kann.“ Welche Konzepte braucht es? Wie lassen sich Angebote verknüpfen und warum bleibt das Auto weiterhin wichtig? Und unter welchen Voraussetzungen entscheiden sich Dienstleister neuer Mobilität auch im ländlichen Raum an den Start zu gehen? „Überraschender Weise ist die Einwohnerdichte nicht unbedingt entscheidend. Vielmehr kommt es für moderne Mobilitätsanbieter darauf an, ob diese von Politik und Verwaltung unterstützt werden. Erst dann ist eine intelligente Verknüpfung mit dem bestehenden ÖPNV in Reichweite“, so Kirschenmann. Das bestätigen auch die Praxisbeispiele, die während der „IHKonferenz Urbane Mobilität“ vorgestellt werden.

Flexible Rufmobile ergänzen ÖPNV
In ihrem Vortrag „New Mobility im ländlichen Raum – eine Modellprojektion“ geht Johanna Reinhardt vom Mobilitätsanbieter „CleverShuttle“ auf flexible Ergänzungsmöglichkeiten des bestehenden ÖPNV ein und zeigt anhand von Beispielen auf, wie digital bestellbare, flexible Rufmobile in das bestehende ÖPNV-Tarif- und Liniensystem eingebunden werden können. Die „CleverShuttles“ ergänzen laut Reinhardt den ÖPNV genau dort, wo dieser in der Regel nicht mehr fährt – entweder in den Tagesrandzeiten oder aber, weil die reguläre Linie ihre Endhaltestation bereits erreicht hat.

Digitale Vernetzung in Wolfsburg
Neben einem attraktiveren ÖPNV wird das Auto seine Bedeutung als wichtigster Verkehrsträger für Kundinnen und Kunden von Innenstädten auch in Zukunft behalten. Das geht aus zwei in diesem Jahr durchgeführten IHKLW-Blitzumfragen hervor. Wie Individualverkehr in Zukunft besser vernetzt und flüssiger gestaltet werden kann, zeigt Dr. Sascha Hemmen von der Stadt Wolfsburg in seinem Vortrag „Urbane Mobilität neu gedacht – #Wolfsburg Digital“. Die digitale Vernetzung der städtischen Infrastruktur ermöglicht die Kommunikation beispielsweise zwischen Fahrzeugen und Ampeln. Ergebnis: ein besserer Verkehrsfluss und weniger Emissionen.

Wie Städtebau Aufenthaltsqualität schafft
Welche städtebaulichen Veränderungen unternommen werden müssen, um den ÖPNV zu beschleunigen, darauf geht Oliver Wolff, Hauptgeschäftsführer des „Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen“ (VDV), ein. Er skizziert die Effekte von Busspuren und erklärt, wie ein sinnvoller Ausgleich zwischen Aufenthaltsqualität und Erreichbarkeit in und von Innenstadtkernen geschaffen werden kann.

Die IHKonferenz „Urbane Mobilität“ richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie aus Innenstadtbranchen wie Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://ihklw.de/urbane-mobilitaet. Ansprechpartner für Fragen zur Veranstaltung sind die IHKLW-Berater Tobias Siewert, Tel. 04131 742-137, tobias.siewert@ihklw.de, und Jan Weckenbrock, Tel. 04131 742-143, jan.weckenbrock@ihklw.de.

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