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Aktion des Bündnisses „Wählen ab 16“ vor dem Niedersächsischen Landtag am 21. September 2022

Bereits seit längerem fordern Jugendorganisationen und -verbände eine Absenkung des
Wahlalters bei Landtagswahlen auf 16 Jahre. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen und Unmut darüber zu äußern, dass bei den Wahlen des Niedersächsischen Landtags am 9. Oktober 2022 ca. 150.000 unter 18-Jährige nicht wählen dürfen, fand am 21. September 2022 eine gemeinsame Aktion des Landesschülerrats, des Landesjugendring Niedersachsen e.V., der Jungen Liberalen, der Jusos sowie der GRÜNEN JUGEND vor dem Niedersächsischen Landtag statt.

„Gerade in der Corona-Pandemie haben wir gesehen, dass Jugendliche an politischen Entscheidungen beteiligt werden müssen. Und der erste und einfachste Schritt ist das Wahlalter auf 16 Jahre zu senken“, meint Stefan Sievers, Fachvorstand für Beteiligung im Landesjugendring Niedersachsen e.V., in dem 19 Mitgliedsverbände vertreten sind. Malte Kern, Vorsitzender des Landesschülerrats sagt dazu: „Wählen ab 16 hat auch etwas mit gesellschaftlicher Anerkennung zu tun. Besonders in unserer jetzigen Situation mit
Klimakrise, Ukraine-Krieg und Corona-Pandemie ist es höchste Zeit junge Menschen als vollen Teil unserer Gesellschaft zu betrachten. Es ist wichtig, dass wir solche Probleme gemeinsam als Gesellschaft lösen und besonders hier müssen junge Menschen eine wichtigere Rolle spielen!“ Er betont: „Schon zu oft haben wir gezeigt, dass wir nicht nur mitmachen wollen, sondern auch können. „Wählen ab 16“ gibt jungen Menschen die Chance nicht nur ihre Stimme zu erheben, sondern auch aktiv an unserer Demokratie
teilzunehmen.“

„Je früher junge Menschen in demokratische Prozesse eingebunden sind, umso nachhaltiger ist ihr Verständnis von Demokratie. Eine Senkung des Wahlalters würde also unsere Demokratie stärken“, so Regina Gehlisch, Vorstandssprecherin des Landesjugendring Niedersachsen e.V.

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