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Informationen zur Landtagswahl am 9. Oktober 2022  – Wahlmodus

Die Landtagsabgeordneten werden nach den Grundsätzen einer mit der Personenwahl verbundenen Verhältniswahl gewählt. Jede Wählerin und jeder Wähler hat zwei Stimmen, eine „Erststimme“ und eine „Zweitstimme“. Die „Zweitstimme“ gilt für die Wahl des Landeswahlvorschlags einer Partei und ist die maßgebende Stimme für die Verteilung der Sitze insgesamt auf die einzelnen Parteien; sie entscheidet also über die Stärke der Fraktionen im Niedersächsischen Landtag.

Mit der „Erststimme“ wird entschieden, welche oder welcher Abgeordnete für einen bestimmten Wahlkreis in den Niedersächsischen Landtag kommt. Für die Verteilung der Landtagssitze auf die Parteien findet das sogenannte Höchstzahlenverfahren des belgischen Mathematikers d’Hondt Anwendung.

Nach dem Berechnungsverfahren „d’Hondt“ werden die auf die verschiedenen Landeswahlvorschläge der Parteien abgegebenen Zweitstimmen so oft durch 1, 2, 3 usw. geteilt, bis aus den gewonnenen Teilungszahlen so viele Höchstzahlen ausgesondert werden können, wie Sitze zu vergeben sind. In der Reihenfolge der auf diese Weise ermittelten Höchstzahlen werden jeder Partei die Sitze zugewiesen.

Beispiel:

Es sind 10 Abgeordnete zu wählen. Von den 10.000 abgegebenen gültigen Zweitstimmen entfallen auf die Partei „A“ 4.160 Stimmen, auf die Partei „B“ 3.380 Stimmen und auf die Partei „C“ 2.460 Stimmen.

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