Donnerstag, 12. März 2026

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DAK: Erstes Halbjahr 2022: Krankenstand steigt bei Beschäftigten im Landkreis Celle – 22 Prozent mehr Fehltage als im 1. Halbjahr 2021

Im ersten Halbjahr 2022 hatten Erwerbstätige im Landkreis Celle wieder mehr Fehlzeiten im Job. Auf 100 DAK-versicherte Beschäftigte kamen insgesamt 818 Fehltage. Das entspricht einem Plus gegenüber dem 1. Halbjahr 2021 von zweiundzwanzig Prozent. Es gab 80 Fehltage mehr wegen Atemwegserkrankungen und zusätzlich 54 Tage mehr durch Corona-Infektionen. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der DAK-Gesundheit für den Landkreis Celle. Insgesamt lag der Krankenstand in der Region bei 4,5 Prozent. Das bedeutet, dass an jedem Tag bis Ende Juni durchschnittlich 45 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren.

Mehr als ein Drittel der Beschäftigten (38 Prozent) hatte im ersten Halbjahr 2022 mindestens eine Krankschreibung. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres war nur etwa ein Viertel betroffen. Verantwortlich dafür, dass mehr Beschäftigte krankheitsbedingt bei der Arbeit fehlten, waren vor allem Erkältungen. Bis Ende Juni verursachten Husten, Schnupfen und Bronchitis insgesamt 133 Fehltage je 100 Beschäftigte und somit 80 Tage mehr als im gleichen Zeitraum 2021. „Nach den Lockerungen der Pandemie-Schutzmaßnahmen im März 2022 konnte sich eine ausgeprägte Erkältungswelle entwickeln. Sie wurde dazu noch von der hochansteckenden Omikron-Variante begleitet“, kommentiert Sascha Teifel, von der DAK-Gesundheit in Celle die Ergebnisse. Die Fehltage aufgrund von Corona stiegen um das Siebenfache: Statistisch gesehen kamen auf 100 Beschäftigte fast 63 Corona-Fehltage, 54 Tage mehr als im 1. Halbjahr 2021.

Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen haben abgenommen

Der DAK-Gesundheitsreport für den Landkreis Celle zeigt zudem den Anteil der wichtigsten Krankheitsgruppen am Krankenstand: Die meisten Fehltage (18,6 Prozent) gingen auf das Konto von Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerz. Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen mit einem Anteil von 16,3 Prozent. An dritter Stelle folgten psychische Erkrankungen, wie etwa Depressionen: 123 Fehltage je 100 Beschäftigte waren mit einer psychischen Diagnose begründet – 20 Tage weniger als im ersten Halbjahr 2021. „Der Rückgang bei den Fehltagen wegen psychischen Erkrankungen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass manche Menschen während der Corona-Krise über sehr lange Zeiträume krankgeschrieben sind. Es ist besorgniserregend, wenn psychische Erkrankungen in Krisenzeiten langwieriger werden“, sagt Sascha Teifel.

„Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtiger denn je“

Angesichts der fortgeschrittenen Pandemie, des Ukraine-Kriegs und der Energiekrise sieht die DAK-Gesundheit die Firmen vor großen Herausforderungen. „Damit in dieser Situation gesundes Arbeiten gelingen kann, ist Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtiger denn je“, sagt Teifel. Die DAK-Gesundheit hat dazu digitale Angebote entwickelt, die sich auch eignen, wenn Beschäftigte wieder im Homeoffice arbeiten oder etwa zwischendurch kleine Erholungspausen einschieben möchten. Es gibt Online-Vorträge, -Seminare und weitere digitale Anwendungen aus den verschiedenen Bereichen der Betrieblichen Gesundheitsförderung: Ob Stressbewältigung, Bewegungsförderung oder Tipps zur Konfliktlösung – die Themen sind vielfältig und werden laufend aktualisiert.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands. Sie hat über 470.000 Versicherte in Niedersachsen, davon rund 14.600 im Landkreis Celle. Mehr Informationen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Kasse gibt es online unter: www.dak.de/BGM

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