Donnerstag, 16. April 2026

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„Raus auf die Straße zum Internationalen Frauen*Kampftag!“

Alle Interessierten sind eingeladen, sich zum 112. Internationalen Frauen*Kampftag am Mittwoch, den 08. März 2023, um 16:30 Uhr auf dem Thaerplatz einzufinden und für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung auf die Straße zu gehen. Auch in diesem Jahr rufen die feministische Organisierung Gemeinsam Kämpfen – für Selbstbestimmung und demokratische Autonomie, das Autonome Frauenhaus Celle e.V., der Dachverband des Êzîdischen Frauenrats e.V. (SMJÊ), der Frauen-, Divers-Personen- und Kinder-Brunch der Solidarischen Initiative Neuenhäusen, die Gruppe LiST (Land in Sicht Transition) sowie der DGB Kreisvorstand Celle wieder zu einer Demonstration mit anschließender Kundgebung auf dem Kleinen Plan auf.

Der diesjährige Internationale Frauen*Kampftag steht ganz im Sinne des aktuellen Weltgeschehens unter dem Motto: Jin, Jiyan, Azadî – gemeinsam verteidigen wir das Leben!   

Hinter diesem Slogan steht seit Jahrzehnten nicht weniger als die Forderung nach einem Systemwechsel. Jin und Jiyan bedeuten Frau und Leben, sie symbolisieren den engen Zusammenhang zwischen der Bedeutung der Frau und dem Leben. Azadî bedeutet Freiheit. In der kurdischen Freiheitsbewegung sagt man, dass eine Gesellschaft nur so frei sein kann, wie es die Frauen in dieser Gesellschaft sind. Aus Kurdistan inspiriert, verbreitete sich diese Grundidee nach der Ermordung der Kurdin Jina Mahsa Amini im September 2022 wie ein Lauffeuer im Iran und weltweit darüber hinaus.

Es sind alle eingeladen, sich hinter die wahre Bedeutung dieses Mottos zu stellen: Um Gerechtigkeit zu erreichen, braucht es tiefgreifende Veränderungen in der Gesellschaft.  

Ins Leben gerufen wurde der Internationale Frauen*Kampftag im frühen 20. Jahrhundert auf Initiative der Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Seit 1911 feiern Frauen* weltweit diesen Tag, an dem auf Frauen*Rechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht wird. Auch nach 112 Jahren werden Frauen* noch immer in vielen verschiedenen Lebensbereichen unterdrückt oder benachteiligt.  

Corona hat in den vergangenen drei Jahren viele positive Entwicklungen weit zurückgeworfen. Viele Frauen waren plötzlich wie selbstverständlich wieder an Haus und Herd und Kinderbetreuung gebunden, als Kindergärten und Schulen geschlossen wurden. Die häusliche Gewalt ist in den vergangenen Jahren enorm angestiegen.  Die menschenverachtenden Kriege in Syrien und der Ukraine gehen einher mit Vertreibung, Flucht, Vergewaltigung als Kriegswaffe und den prekären Lebensrealitäten unzähliger unschuldiger Menschen.  

Aber es gibt auch sehr positive Entwicklungen, die deutlich machen, dass das, wofür die Initiatoren eintreten, keine bloße Utopie ist. Dass es sich zu kämpfen lohnt:

Das Bundesarbeitsgericht hat vor gut zwei Wochen geurteilt: Equal Pay ist keine Verhandlungssache! Ein wichtiger Schritt, ein wegweisendes Urteil, ein Meilenstein – titeln die Medien.

Millionen Menschen gehen weltweit unter Einsatz ihrer Freiheit und ihres Lebens auf die Straßen, treten ein für Frauen*Rechte, gegen die steinzeitliche Marschrichtung in Afghanistan seit der Machtübernahme der Taliban, für die kraftvolle Revolution im Iran seit dem Tod von Jina Amini, gegen die völkerrechtswidrigen Angriffe des türkischen Staates auf die Frauenrevolution in Rojava, für nicht weniger als eine bessere Welt.

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