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Gedenkveranstaltung von DGB und VVN/BdA auf sowjetischem Kriegsgefangenenfriedhof *** aktualisiert

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung der faschistischen Lager rund um den Truppenübungsplatz zwischen Bergen und Bad Fallingbostel verstaltet der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN/BdA) am Sonntag 16. April 2023 eine Gedenkfeier auf dem sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof Belsen-Hörsten.

Der Friedhof liegt an der sogenannten Panzerringstraße und ist aus den Richtungen Ostenholz und Belsen erreichbar. Beginn ist um 13.00 Uhr.Es sprechen die ehemalige Bomlitzerin Susanne Politt für die ver.di-attac-Cooperation Nienburg und Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer und AntifaschistInnen (FIR). Umrahmt wir die Veranstaltung vom IG Metall-Chor Wolfsburg

Informationen zum sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof in Bergen-Belsen (Hörsten)

Am 15. April 1945 wurden die Häftlinge des KZ Bergen-Belsen und die sowjetischen Kriegsgefangenen befreit. 27 Millionen Sowjetbürgerinnen und -bürger starben als Opfer des faschistischen Krieges. Mehr als 5 Millionen Sowjetsoldatinnen und -soldaten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft, von ihnen kamen fast 3,5 Mio um.

Wie in den Lagern Wietzendorf und Oerbke erlitten in Bergen-Belsen (Hörsten) etwa 20.000 sowjetische Kriegsgefangene im „Stalag XIC (311)“ einen qualvollen Tod durch Hunger, Kälte, Seuchen oder bestialisches erschlagen und erschießen.

Die VVN-BdA veranstaltet seit den 1950er-Jahren im April eine Mahn- und Gedenkkundgebung, um an die Befreiung zu erinnern und entsprechend des „Schwurs von Buchenwald“ – demnach die „Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln“ und der „Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit“ Aufgaben der VVN-BdA sind – zu mahnen. Der DGB und Gewerkschaften engagieren sich seit Jahrzehnten für die Erinnerung an die NS-Verbrechen an sowjetischen Kriegsgefangenen in den Lagern auf Europas größtem Truppenübungsplatz (Oerbke, Wietzendorf, Hörsten).

Weitere Informationen zu dem sowjetischen Kriegsgefangenenfriedhof sind zu finden unter der Adresse:

http://www.ag-bergen-belsen.de/pdf/kriegsgefangenenfriedhof-de.pdf

PR

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