Zum Inhalt springen
Anzeige
Anzeige

AKH Celle: Dr. Alexander Emmer ist  neuer Chefarzt der Klinik für Neurologie

  • Celle

Dr. Alexander Emmer ist neuer Chefarzt der Klinik für Neurologie des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) Celle. Der 44-Jährige tritt die Nachfolge von Herrn Prof. Dr. Wolfgang Heide an, der in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.

„Wir freuen uns, mit Herrn Dr. Emmer einen äußerst kompetenten Mediziner für das AKH gewonnen zu haben“, erklären die beiden AKH-Vorstände Dr. Martin Windmann und Franz Caesar. Im Vorfeld hatte es dabei einen mehrstufigen Auswahlprozess gegeben, an dem unter anderem auch Vertreterinnen und Vertreter der Chefärztinnen und Chefärzte des AKH beteiligt waren. „Mit seiner großen fachlichen Expertise wird Herr Dr. Emmer die langjährige Arbeit seines Vorgängers weiterführen und weiterentwickeln, sowie natürlich eigene Schwerpunkte im Hinblick auf eine Optimierung der Versorgung für die Celler Bevölkerung setzen“, so die Vorstände weiter. 

Im Oktober 1978 in Halle an der Saale geboren, studierte Dr. Emmer zwischen 1998 und 2004 Humanmedizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und promovierte dort auch. Am Universitätsklinikum Halle durchlief er die Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie und erlangte die Zusatzbezeichnung neurologische Intensivmedizin.  

Im Rahmen seiner beruflichen Laufbahn etablierte er den neuroimmunologischen Schwerpunkt der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Halle und hatte zudem die Fachaufsicht für die Liquordiagnostik und fachgebundene Autoimmundiagnostik am Standort. Gleichzeitig konnte er durch die Gründung einer neuroimmunologischen Arbeitsgruppe eigene Forschungsschwerpunkte auf dem Gebiet der Neuroimmunologie setzen.  Seit 2019 war er leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Halle, bevor er nun neuer Chefarzt im AKH wurde. 

„In der Klinik für Neurologie des AKH Celle bieten wir das gesamte Spektrum zur Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur an. Ein Schwerpunkt der Akutversorgung ist dabei die Behandlung von Schlaganfällen auf unserer zertifizierten überregionalen Schlaganfall-Spezialstation, der Stroke Unit“, erläutert der Mediziner. „Diesen Bereich wollen wir gemeinsam mit allen an der Versorgung Beteiligten weiter optimieren und ausbauen, um rund um die Uhr die bestmögliche Versorgung gewährleisten zu können.“  

Eine Rolle zur Verbesserung könnte dabei auch der Einsatz von KI-Anwendungen (künstliche Intelligenz) und ähnlichen Technologien spielen. „So gibt es mobile Anwendungen, die dabei unterstützen, einen Schlaganfall bereits am Einsatzort als solchen zu erkennen und den Schweregrad zu ermitteln“, erklärt Dr. Emmer. Bereits während der Fahrt können Rettungssanitäter Daten an die anzufahrende Klinik übermitteln – auch ein Austausch über Videotelefonie ist möglich, damit sich die Spezialistinnen und Spezialisten direkt ein Bild machen können.   Die bisherigen breit etablierten Angebote der Klinik für Neurologie sollen natürlich erhalten bleiben. „Wir wollen aber auch das Angebot im Bereich der neuroimmunologischen und neuromuskulären Erkrankungen erweitern“, sagt Dr. Emmer. 

Teamwork ist für den neuen Chefarzt eine wichtige Komponente – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Klinik. „So wollen wir die bereits gute Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen im Interesse der Patientinnen und Patienten noch weiter ausbauen“, erklärt der Mediziner.  

Neurodegenerative Erkrankungen (z.B. Demenzerkrankungen) werden zukünftig an Bedeutung gewinnen. Insbesondere die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Demenzerkrankungen wird aufgrund der demographischen Entwicklungen eine Herausforderung in den nächsten Jahren darstellen. Die Voraussetzungen der Versorgung sind dafür am AKH Celle auch vor dem Hintergrund der interdisziplinären Kooperationen (v.a. mit der Neurogeriatrie) sehr gut. 

Interdisziplinäre Kooperationen ist auch das Stichwort einer weiteren wichtigen Thematik der Neurologie – dem langjährigen Engagement innerhalb des Wirbelsäulenzentrums des AKH. Da Wirbelsäulenleiden viele Ursachen haben können, sind in diesem Zentrum mehrere medizinische Fachrichtungen vereint, um die besten Behandlungsergebnisse für die Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Die Neurologen diagnostizieren dabei unter anderem Wirbelsäulenerkrankungen mit einer entsprechenden Begleitstörung und behandeln sie, sofern eine Operation nicht in Frage kommt. Hier kommt auch die Multimodale Schmerztherapie zum Einsatz. 

Als weiteren Schwerpunkt der Klinik für Neurologie am AKH soll das Angebot für Infusionstherapien für neuroimmunologische (wie z.B. Multiple Sklerose) und neuromuskuläre Erkrankungen (z.B. entzündliche Muskelerkrankungen) etabliert werden, so Dr. Emmer. 

Die Muskulatur spielt auch bei einem Hobby des Mediziners eine wichtige Rolle – in seiner Freizeit ist er passionierter Langstreckenläufer, auch verschiedene Triathlons hat er bereits absolviert. „Ich habe hier schon schöne Strecken an der Aller entdeckt – und mit meiner Familie war ich natürlich auch beim Wasa-Lauf mit dabei“, sagt der verheirate, vierfache Familienvater abschließend.

 PR

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.


Anzeige



Anzeige