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Leuchtendes Symbol des Sports: Flamme des Mutes entfacht

Außergewöhnliche Feste der Gemeinschaft und des Sports fanden heute in Nienhagen und Celle statt. Ursprünglich war geplant, dass eine Delegation talentierter Athleten aus Nigeria bei den Veranstaltungen anwesend sein würde, doch aufgrund unvorhergesehener Umstände konnten sie nicht teilnehmen. Dennoch ließ sich die Vorfreude der Menschen nicht trüben, und die Feste gingen mit großer Begeisterung weiter.

Das erste Fest begann in Nienhagen. Bürgermeister Jörg Makel freute sich heute auf dem Herzogin-Agnes-Platz in Nienhagen auf die Läuferinnen und Läufer aus den Vereinen, Verbänden und dem Kreis der Sponsoren. Makel fand es sehr schade, dass die Delegation aus Nigeria nicht kommen konnte. Es wurde auch seitens des Ortes viel Energie und Leidenschaft in die Vorbereitung gesteckt. Nun war es jedoch ein Tag der Freude, denn das Feuer konnte offiziell im Ort entzündet werden, und die Vertreterin der nigerianischen Botschaft, Ohuchi Emeh-Duaka, hatte die Ehre, die erste Fackel symbolisch zu entzünden. Während sich die Läuferinnen und Läufer bereitmachten, freuten sich viele Kinder der Schule darauf, ein Stück mit ihnen mitzulaufen. Saxophon-Virtuose Makel spielte ein paar Töne, und gemeinsam mit der ersten Fackelträgerin Andrea Schubert ging es dann Richtung Celle. Die Kinder bogen dann zurück zur Schule ab, während die Läufergruppe weiter Richtung Celle zog. Makel beendete in diesem Augenblick vorläufig seine Musikerkarriere und bedankte sich noch einmal über Lautsprecher bei den Kindern und den Besuchern. Unter den Läufern durfte auf der Strecke jeder einmal die Fackel tragen und selbstverständlich damit verbunden die Gruppe anführen. Ein besonderer Moment für jeden Einzelnen. Aufgrund der Witterung dauerte der Lauf auch etwas länger, da von vornherein viele kleine Trinkpausen eingelegt wurden. Die Malteser begleiteten die Gruppe und sorgten dafür, dass jeder einzelne sicher in Celle ankam und später auch mit einem Shuttlebus zurück nach Nienhagen fand.

Etwas versetzt startete bereits das zweite Fest vor dem Celler Schloss. Die Ankunft der teilnehmenden Läufer wurde mit Spannung erwartet. Als die ersten in Sichtweite kamen, bildeten die Anwesenden ein Spalier, um die Läuferinnen und Läufer zu empfangen. Obwohl die Delegation aus Nigeria nicht anwesend sein konnte, wurde die Gruppe von den Celler Läufern festlich gefeiert. Sie waren voller Stolz, als sie das olympische Feuer Marlene Timme, Detlef Steitzer und Kerstin Sauerwald-Weiß übergeben konnten, die dann das Feuer vor dem Celler Schloss entzündeten.  „Mit dem Fackellauf wollen wir die Idee der Special Olympics in Stadt und Landkreis hinaustragen“, betont die Sportdezernentin Susanne McDowell. Denn auch Celler Sportler der Lebenshilfe werden als Aktive in Berlin an den Start gehen, wie die Radsportlerin Marlene Timme und der Tischtennisspieler Detlef Steitzer unterstützt von der Celler Bundestrainerin Kerstin Sauerwald-Weiß. „Dass sich zwei Sportler aus derselben Einrichtung für die Special Olympics qualifizieren, ist wie ein Sechser im Lotto. Das kommt nur sehr selten vor“, sagte bereits im Vorfeld Sauerwald-Weiß. Nach der Entzündung unterstrich Sauerwald-Weiß, dass sie froh und dankbar sind, Deutschland vertreten zu dürfen. Die Menschenmenge applaudierte und die Atmosphäre war mit Vorfreude und Freude erfüllt, der sich unter anderem auch die Präsidentin der Special Olympics Niedersachsen Andrea Liebich und Projektleiter Matthias Peters anschlossen.

Das Fest vor dem Schloss bot eine Vielzahl von Aktivitäten gerade für die Kleinen Besucher. Es gab sportliche Wettbewerbe, Kunstausstellungen, musikalische Darbietungen und viele Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Menschen jeden Alters nahmen daran teil und genossen die festliche Stimmung. Die Special Olympics sind mehr als nur ein sportliches Ereignis – sie schaffen eine inklusive Umgebung, in der sich jeder willkommen und akzeptiert fühlt.

Obwohl die ursprünglichen Pläne geändert wurden und die Athleten aus Nigeria nicht kommen konnten, war das Fest in Nienhagen und Celle ein Erfolg. Die Gemeinschaften zeigten ihre Unterstützung und Begeisterung für den Sport, und die Fackelträger verkörperten den Geist der Special Olympics. Es war ein bewegendes Erlebnis, das die Menschen zusammenbrachte und die Bedeutung von Gemeinschaft und Inklusion verdeutlichte.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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