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Verabschiedung von Stadtkirchen-Pastor Volkmar Latossek

  • Celle

Über zwei Jahrzehnte war er eines der Gesichter der Stadtkirche St. Marien: am Sonntag, den 25. Juni, wird Pastor Volkmar Latossek in den Ruhestand verabschiedet. Der gebürtige Bremer studierte zunächst Theologie in Münster, Tübingen, im US-amerikanischen Atlanta und in Göttingen, ehe er in seiner Heimatstadt die erste Pfarrstelle übernahm. Später war er sechs Jahre lang Pastor für die Evangelische Kirche im Großraum London, bevor er 2001 schließlich seinen Dienst in der Celler Stadtkirche übernahm.

Im Interview mit Pastorin Elisabeth Schwenke für die aktuelle Ausgabe des Stadtkirchen-Gemeindemagazins KONTAKTE erinnert sich Pastor Latossek an diese Zeit: „In Celle hatte ich ein ganzes Jahr eine Findungsphase und habe mich gefragt: Wie kriege ich es hin, dass die Konfirmanden irgendwann mit einem Lächeln an ihre Konfirmandenzeit zurückdenken? Das war mein Anspruch.“

Den Konfirmandenunterricht und mit ihm die Problematik, die eigenen jungen Gemeindeglieder auch wirklich zu erreichen, bezeichnet Volkmar Latossek im Nachhinein als „meine größte Herausforderung“. In Celle entwickelte er ein eigenes Modell mit einer vergleichsweise sehr langen Konfirmandenfahrt nach Schweden, die zu einer Tradition geworden ist. „Nach wie vor bin ich von dem Grundsatz überzeugt, dass man lange mit den Konfirmanden wegfährt und sie selbst Dinge ausprobieren lässt. So sollen sie nicht nur mit dem Kopf lernen, sondern auch mit dem Herzen“, sagt der scheidende Pastor. „Es geht dabei um alle drei Elemente: ausprobieren, Gemeinschaft leben und den Glauben aktiv kennenlernen.“

Ausprobieren, Gemeinschaft leben und den Glauben aktiv kennenlernen – das umschreibt ganz wunderbar auch das Wirken des gebürtigen Hanseaten in der Fachwerkstadt. Bei der vergangenen Pfarrkonferenz wurde Pastor Latossek bereits von Superintendentin Andrea Burgk-Lempart im inneren Zirkel verabschiedet, am Sonntag, den 25. Juni um 10 Uhr, findet in der Stadtkirche St. Marien der Abschiedsgottesdienst statt.

Was er seiner Gemeinde noch ganz zum Schluss mit auf den Weg geben möchte, hat Elisabeth Schwenke ihren Noch-Kollegen im KONTAKTE-Gespräch gefragt. Seine Antwort: „Ich möchte die Menschen dazu ermutigen, zuversichtlich weiterzugehen! Im Moment steht die Krise der Kirche im Vordergrund. Aber: Wir werden weiter christlichen Glauben leben! Strukturen, die nicht mehr passen, sollen mutig geändert werden. Dann probiert man halt etwas Neues aus!“

Alex Raack

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