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Stellungnahme zum Artikel „Hallo Marco Polo-Stadtführer! Warum hast Du so viele Lücken“

  • Celle

Carsten Maehnert, Vorstandsmitglied der otto haesler initiative, nimmt zum Bericht über den Marco Polo-Stadtführer Stellung  (https://celler-presse.de/2023/07/25/hallo-marco-polo-stadtfuehrer-warum-hast-du-so-viele-luecken/).                  

„„Fachwerk, Welfen, Altstadtflair – Dem Verbrechen auf der Spur – Rendezvous mit Heidschnucken“, das sind die „Insider-Tipps“ gleich auf der Titelseite des neuen Marco-Polo-Reiseführers Celle. Unter der Regie der aufgelösten „Celle Tourismus und Marketing GmbH“ wäre es undenkbar gewesen, mit solchen aus der Mottenkiste der Celler Tourismuswerbung stammenden Themen für die Stadt und die Region zu werben. Wenn man nun in der „Celler Presse“ liest, dass das Celle-Heft von der Abteilung Tourismus und Stadtmarketing des Neuen Rathauses in Auftrag gegeben wurde, kommt man ins Grübeln.

Offensichtlich waren auf den ersten Seiten sogenannte Experten am Werk. Denn das liegt nicht an der Autorin Marlen Schneider. Diese empfiehlt in ihrem Text zum Beispiel einen Besuch im Otto-Haesler-Museum am Galgenberg – „Unbedingt anschauen!“ (S. 43) –, zeigt die Siedlung Italienischer Garten von Haesler – „Ein spannender Gegenpol zum Fachwerk in der Altstadt“ (S.42) und die Altstädter Schule, die „international zu den zehn wichtigsten Bauwerken des Bauhausstils“ zählt (S.37). Zudem berichtet sie auch genauer über die „Direktorenvilla“ in der Magnusstraße sowie das Rektorenwohnhaus neben der Altstädter Schule und sie eröffnet das Kapitel über den Celler Süden mit den Worten „Willkommen im Otto-Haesler-Land“ (S.37).

Aber zu den „Marco Polo Top-Highlights“ (S. 3-4) gehört nichts davon. Ironischerweise schafft nicht einmal das auf der Titelseite angekündigte „Fachwerk“ und das „Altstadtflair“ in diese Top-Highlights. Und auch im Inhaltsverzeichnis (S.5) gibt es keinen Hinweis auf die Haesler-Häuser. Dass das alles Konsequenzen hat, zeigen die Internet-Seiten von Marco-Polo zu Celle: Dort findet man gar nichts zu Otto Haesler (https://www.marcopolo.de/reisefuehrer-tipps/celle/sehenswert/index-42164.html). Also Tourismuswerbung wie „Anno dazumal“. Der Text der Autorin hätte eine bessere Einführung auf den ersten Buchseiten verdient. Und die Frage bleibt nach dem Artikel in der „Celler Presse“, ob der Text in Celle nicht noch einmal Korrektur gelesen worden ist.“

PR
Foto: Celler-Presse.de

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