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„Das hat Sommerabendfeeling“ – Fest im Heilpflanzengarten voller Erfolg

Das war angesichts der derzeitigen Wetterlage nicht selbstverständlich – die Celler ließen sich von drohenden Wolkenbrüchen nicht abschrecken und folgten der Einladung der Stadtverwaltung zum traditionellen Sommerfest im Heilpflanzengarten. „Wir sind ausverkauft“, konnte die Organisatorin Anke Poschmann nach rund einer Stunde verkünden. Damit war das Maximum von 800 Gästen ausgeschöpft.

Beste Stimmung von Beginn an – mit Gartenstühlen, Decken, Picknickkörben und weiterem Sommerequipment ausgestattet, machten es sich die Besuchergruppen begleitet von brasilianischen Trommelklängen der Formation „SAMBATZ“ auf den Rasenflächen gemütlich. „Sich selbst etwas mitzubringen, nicht gezwungen zu sein, etwas zu kaufen, unter freiem Himmel mit Freunden und Familie zusammen zu sein. Nebenbei ein bisschen Musik hören. Diese Form, die ist etwas Besonderes.“ Die Verfasserin dieses Erfolgsrezeptes hinter der Veranstaltung möchte nicht genannt werden, sie wohnt im Quartier, nur wenige Straßen entfernt, ist mit Nachbarn gekommen. Einer hat einen Teil seines Lebens in Nordkasachstan verbracht: „Ja, das kenne ich von dort, aber ohne Eintritt“, ergänzt er lachend. Der Interpret, der gerade auf der Hauptbühne für exzellente musikalische Untermalung sorgt, ist ihm jedoch unbekannt. Für Isabell Blas Moreno hingegen ist der Musiker und Geschäftsführer der CD-Kaserne Kai Thomsen der Hauptgrund, weswegen sie überhaupt anwesend ist. „Die auf der spanischen Laute gespielten Flamenco-Stücke entsprechen der Atmosphäre“, zeigt sich die junge Frau begeistert vom virtuosen Instrumentalspiel. Blas Moreno ist die Bühnenluft als Leiterin des Trommelorchesters „Samba Beija Flor“ selbst nicht fremd. „Heute bin ich ganz entspannt privat hier“, ergänzt sie und macht sich auf den Rückweg zu ihrer „Basis“, einer Frauenrunde, die oben auf der Terrasse des CaféKräuThaer Platz genommen hat.

Viele Gäste lauschen konzentriert der Musik, haben sich entsprechend vor der Hauptbühne platziert, andere, denen eine Untermalung reicht, sitzen in Gruppen weiter weg. Thomsen übergibt an das Trio um Knut Könecke „PALITO A COMPAS“, die mit ihren Flamenco-Variationen und jazzigen Boleroklängen das musikalische Motto einer spanisch/lateinamerikanischen Nacht fortsetzen, unterstützt von Sängerin Lina May, die je weiter der Abend voranschreitet, zu immer größerer Form aufläuft. Für den Klassiker „Bésame, bésame mucho“ muss es natürlich dunkel sein.

Das Tageslicht ist bunter Kerzenbeleuchtung gewichen, der Heilpflanzengarten zeigt sich von einer seiner schönsten Seiten. Eine einmalige Atmosphäre und Musik vom Feinsten, darunter „Asturias“, gespielt von Kai Thomsen, belohnen diejenigen, die lange ausharren. Mit Zugaben und einer Feuershow findet eine rundum gelungene Veranstaltung ihr Ende, die sich kaum besser beschreiben lässt als mit den Worten einer Besucherin: „Das hat Sommerabendfeeling.“

Anke Schlicht
Redaktion
Celler Presse
Fotos: Anke Schlicht

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