Samstag, 11. Juli 2026

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Skurrile Erscheinungen wandeln vor dem Celler Schloss

Skurrile Erscheinungen wandelten am Samstag vor dem Celler Schloss. Die „lebenden Skulpturen“ irritierten die Umstehenden durch ihr Verhalten mal langsam gehend, mal stehend wie ferngesteuert in roboterhaften Schritten und abrupten Bewegungen.

Die Performances der niederländischen Künstler Guda Koster und Frans van Tartwijk warfen viele Fragen auf. Fluffy Wit war elegant, in üppiges weißes Kunstfell gekleidet – eine verwunschene Prinzessin oder ist ihr nur kalt? Kaum möglich am Samstag. Lost and Found bestand aus billigen Einkaufstüten – ein Hamsterer, der Fundstücke sammelt, oder eine Person, die ihren ganzen Besitz mit sich herumträgt? So bot es sich an, seine Gepäckstücke mal abzuklopfen. Er hatte nicht schwer zu tragen, musste aber bei den Temperaturen am Samstag sicher sehr schwitzen.

Seit 2016 entwickeln Guda Koster und Frans van Tartwijk zusammen Performances. Gemeinsam entscheiden sie sowohl wie ihre lebenden Skulpturen aussehen sollen, als auch welche Form der Dramaturgie oder Handlung, gesprochener Text, Musik oder Tanz ihre Figuren aufführen werden. Die Figuren von Koster und van Tartwijk bewegen sich in der Tradition der lebenden Bilder an der Schnittstelle von Bildhauerei und Performance.    

Die Performances sind Teil des Begleitprogrammes zur aktuellen Ausstellung. FLOAT wird gefördert durch die Stiftung Niedersachen, die Volksbank Celle und die VR Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland.

PR/Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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