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Hannoversche Volksbank ehrt Sportvereine für gesellschaftliches Engagement“Großer Stern des Sports 2023” geht an Turn-Klubb zu Hannover

Das Projekt „Schwimmoffensive Hannover – eine Region lernt Schwimmen“ gewinnt – der  Inklusionspreis geht an Eintracht Hildesheim – Bronze für MTV Eintracht Celle.

Maximilian Schröder, Sportmanager beim MTV Eintracht Celle (links im Bild) freut sich mit den Vertreterinnen der neuen Sparte über die Würdigung des Engagements

Auf Initiative der Hannoverschen Volksbank werden die vielen Ehrenamtlichen in den mehr als 1.000 Sportvereinen in Stadt und Region Hannover sowie Celle und Hildesheim seit genau 20 Jahren in den Mittelpunkt gestellt. In Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund und dem Regionssportbund Hannover sowie dem Kreissportbund Celle und dem Kreissportbund Hildesheim wurden unter der Schirmherrschaft von Merle Frohms, Torhüterin des VfL Wolfsburg und der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft, die „Sterne des Sports“ in Bronze ausgeschrieben.

Zahlreiche Vereine hatten sich um den begehrten „Oscar des Breitensports“ beworben, sechs kamen mit ihren Projekten in die engere Wahl für den „Großen Stern des Sports“:

– Herzschläger e.V.

Der noch recht junge Verein Herzschläger e.V. initiiert Sportprojekte für Menschen, welche aufgrund z.B. einer chronischen Erkrankung oder wirtschaftlicher Probleme nicht an regulären Sportangeboten teilnehmen können. Mit dem Projekt „Rugby für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) soll Kindern und Jugendlichen eine noch nichtexistierende Möglichkeit zur sportlichen Bewegung gegeben werden. Hierfür arbeiten Rugbytrainer im Tandem mit Ergotherapeuten zusammen. Der Verein kooperiert mit dem Autismus-Zentrum Hannover. Ziel ist nicht, dass irgendwann das „eigentliche Rugby-Spiel stattfindet, sondern es soll im Rahmen der Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen der Weg zum Spiel so weit wie möglich gegangen werden.

MTV Eintracht Celle von 1847 e.V.

Der MTV Eintracht Celle hat sich mit dem Projekt „Neue Sportart: Rhythmische Sportgymnastik“ beworben. Mit Beginn des Krieges in der Ukraine und der Ankunft zahlreicher Geflüchteter in Celle unterstützten Aleksandr und Evgeniia Andrzheevskaia diese bei der Integration und Ankunft in Celle. Das russische Paar gründete im MTV Eintracht Celle eine neue Sparte. Seitens des Vereins wurden Trainingszeiten organisiert und eine aus der Ukraine stammende Trainerin verpflichtet. Inzwischen sind ca. 60 Mädchen im Alter von 3-10 Jahren Mitglied der Abteilung, mehrheitlich Geflüchtete, und weitere sollen folgen. Aber auch außerhalb des Sports werden die Teilnehmerinnen unterstützt, beispielsweise beim Ausfüllen von Förderanträgen oder der Wohnungssuche.

SC Hemmingen-Westerfeld

Der SC Hemmingen-Westerfeld hat auf seinem Vereinsgelände einen öffentlich zugänglichen Spielplatz gebaut, auf dem Kinder mit und ohne Handicap spielen können, den „Inklusions-Wasser-Spielplatz“. Der Platz ist behindertengerecht gestaltet, so dass auch Rollstuhlfahrende mit anderen Kindern agieren können.  Es gibt z.B. einen Wasser-Matsch-Bereich, der ein intensives Spiel mit fließendem Wasser ermöglicht. Weiterhin sind u.a. ein rollstuhlgerechtes Bodentrampolin, Schaukeln, Federwippen und andere Geräte installiert.

Schützenverein Isernhagen NB von 1910 e.V.

„NB – from digital to darts” ist das Projekt, mit dem sich der Schützenverein Isernhagen NB beworben hat. Im Frühjahr 2022 hat der Verein beschlossen, den in den 90iger Jahren erbauten Schießstand zu modernisieren und zu digitalisieren. Nach der Fertigstellung kam ein Vereinsmitglied im März 2023 auf die Idee, den neu gewonnen Platz zum Darten zu nutzen. So entstanden auf der renovierten Sportanlage neben fünf Luftgewehrständen zusätzlich je drei Steel-Darts und Soft-Darts-Stände. Der Schützenverein hat so neben einer modernen Trainingsstätte auch eine neue Sparte gegründet, die das Angebot des Vereins um Sportart erweitert.

Turnerschaft Großburgwedel e.V.

Die Handballabteilung der TS Großburgwedel hat durch das Projekt „TSG Handball – nextGen“ die Anzahl der eigenen Schiedsrichter innerhalb von drei Spielzeiten vervielfacht. Mit strukturiertem Vorgehen und neuer Ansprache wurde eine Ausbildungsoffensive umgesetzt, die innerhalb von drei Spielzeiten für 13 vollwertige sowie acht zusätzliche Junior-Schiedsrichter gesorgt hat. Die Ausbildung von Schiedsrichtern sowie das Heranführen von jungen Übungsleitern für die Kinder- und Jugendmannschaften lässt die Abteilung stetig wachsen. Das Einbinden von Jugendlichen erhöht die Bindung im Verein, da dadurch auch unter den Jugendlichen ein altersübergreifender Austausch stattfindet. Gleichzeitig leistet der Verein einen Beitrag zur sozialen Entwicklung junger Menschen und stärkt sie bei der Übernahme von Verantwortung durch aktives Mentoring.

Turn-Klubb zu Hannover 

Während der Pandemie mussten nicht nur immer wieder Kitas und Schulen, sondern auch viele Schwimmbäder geschlossen bleiben. Dadurch hat sich ein allgemeiner Trend verstärkt: Zahlreiche Kinder können nicht oder nicht richtig schwimmen. Ein Entgegenwirken durch das Angebot von möglichst zahlreichen Schwimmlernangeboten ist ein wichtiges Anliegen der Region Hannover, die mit den beiden Kooperationspartnern Turn-Klubb zu Hannover und Stadtsportbund Hannover und mit Unterstützung des Regionssportbundes Hannover sowie dem Lehrter SV mehr Anfängerschwimmkurse schaffen konnten. Das Projekt „Schwimmoffensive Hannover – eine Region lernt Schwimmen“ hat von April 2022 bis Sommer 2023 zusätzliche Anfängerschwimmkurse für über 4.000 Kinder in der Region geschaffen.

Der „Große Stern des Sports 2023“ geht an den Turn-Klubb zu Hannover, der somit für das Landesfinale qualifiziert ist.

Der 2. Platz, ein „Kleiner Stern des Sports“, geht an den SC Hemmingen-Westerfeld. Dritter wurde der Verein Herzschläger e.V.

Zusätzlich hat die Hannoversche Volksbank in diesem Jahr einen Inklusionspreis ausgeschrieben. Dieser geht an Eintracht Hildesheim von 1861 e.V.

Die Preisträger wurden von Jürgen Wache, Vorstandssprecher der Hannoverschen Volksbank und der Kanutin Sabrina Hering ausgezeichnet. Neben den Jury-Mitgliedern begleiteten Thomas Herrmann, Bürgermeister der Stadt Hannover, die Vorsitzende des Sportausschusses der Stadt, Kerstin Klebe-Politze und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf die Preisverleihung und zeigten den Vereinen so ihre Wertschätzung.

Eintracht Hildesheim von 1861 e.V. 

„TASS – Talent mit Autismus-Spektrum-Störung Schwimmkurse und Wassergewöhnung für Kinder und Jugendliche mit der Autismus-Spektrum-Störung“ ist der Name des Engagements, mit dem Eintracht Hildesheim einen Sonderpreis erhält. Die Kinder und Jugendliche aus dem Spektrum haben bisher in Norddeutschland keine Möglichkeit das nasse Element näher kennenzulernen. In Zusammenarbeit mit dem LandesSchwimmverband Niedersachsen (LSN) stand von April bis Juni ein mobiles Schwimmbecken bei Eintracht Hildesheim auf dem Areal. Durch den Erstkontakt mit dem Wasser wurde den Kindern eine Hemmschwelle genommen und dadurch Sicherheit gewonnen. Durch die Kleingruppe und den geschützten Raum wurde einer Reizüberflutung der Zielgruppe vorgebeugt, sodass ein gezieltes Schwimmtraining erfolgen konnte.

Jury-Mitglieder:
Merle Frohms (Schirmherrin)
Benjamin Chatton (Stadtsportbund, Präsident)
Ulf Meldau (Regionssportbund, Vorsitzender)
Hartmut Ostermann (Kreissportbund Celle, Vorsitzender)
Frank Wodsack (Kreissportbund Hildesheim, Vorsitzender)
Carsten Bergmann (Neue Presse, Chefredakteur)
Rene Schweimler (Das Fahrgastfernsehen, Chefredakteur)
Claudia Fyrnihs (Radio Hannover, Redakteurin)
Tina Deeken (Behindertensportlerin des Jahres 2023)
Jürgen Wache (Hannoversche Volksbank, Vorstandssprecher
Marko Volck (Hannoversche Volksbank, Pressesprecher)

Die drei Stufen der Sterne des Sports:

Großer Stern des Sports in Bronze – Regionale Ebene
Großer Stern des Sports in Silber – Landesebene
Großer Stern des Sports in Gold – Bundesebene

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