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Ahnsbeck Mittelpunkt des 7. Internationalen Workshops

Das Aufsichtsratsmitglied (vormals Vorstand) der Ahnsbeck Energiegenossenschaft, Eoghan Jennings (wohnhaft in Ahnsbeck), war mit seinem Vortrag über Künstliche Intelligenz, Blockchain und Big Data für Energie- und Recyclingsysteme im Mittelpunkt des 7. Internationalen Workshops. Das Ahnsbecker Wärmenetz ist das größte Nahwärmenetzwerk in Niedersachsen und wird über Biogas betrieben.

Auch dieses Jahr waren wieder sieben ausländische Professoren und Professorinnen zu Gast in der Hansestadt Uelzen, Hamburg, Celle, Schwerin und Berlin – diesmal aus der Ukraine, Polen, Türkei, Marokko und sogar aus Pakistan. Zum siebten Mal lud Prof. Dr. Markus Launer internationale Gäste ein, um gemeinsam zu forschen. Mit dabei waren auch drei Forschungsinstitute wie das Institut für Zukunftsforschung aus Berlin, das Helmholtz Institut Hereon und das Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk (FBH) von der Universität zu Köln. Die Themen sind Gleichstellung, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, intuitive Entscheidungen von Managern und exzellente berufliche Bildung. Dagmar Hillmer, Bürgermeisterin von Suderburg, begrüßte die Gäste mit einer fesselnden Rede auf Englisch. Schon in 2018 hatte ihr Mann Jörg Hillmer, Mitglied des Niedersächsischen Landtages, die ausländischen Professoren begeistert.

Eoghan Jennings begeisterte die ausländischen Gäste mit den technischen Details des Nahwärmenetzes von Ahnsbeck und seiner außergewöhnlichen Steuerung. In Zukunft werden derartige Peer-to-Peer Wärme- und Energienetze immer auftreten. In Brüssel wurden dazu bereits die Weichen gestellt, die in Deutschland aber noch nicht ratifiziert sind.

Die ausländischen Professoren und Professorinnen waren begeistert von der Altstadt in Celle:

Mitgastgeber OStD Stefan Nowatschin von den Berufsbildenden Schulen 1 und Gründer des Exzellenz-Netzwerk Berufliche und Nachhaltige Bildung (BBNE) lud zu einem Forschungstag in seine Berufsschule ein. Das Thema war ein neues Schulgebäudeprojekt für Uelzen mit einem Volumen von über 100 Mio. Euro, von dem die Gäste sichtlich erstaunt waren. Der Schirmherr der Veranstaltung war wieder der Bürgermeister der Hansestadt Uelzen, Jürgen Markwardt, der in den Ratssaal zum intensiven Arbeiten einlud. Er forderte aber nicht nur Diskussionen, sondern auch Ergebnisse – und Launer lieferte.

Prof. Fatih Cetin aus der Türkei präsentierte die Ergebnisse der erfolgreichen Intuitionsstudie in Uelzen. Dr. Till von Geldern zeigte auf, wie Kreislaufwirtschaft und die Proteinherstellung auf Basis von Mehlwürmern perfekt funktioniert. Prof. Marja Nesterova aus der Ukraine berichtete vom Bildungsprojekt in Zusammenarbeit mit Launer, der schon im Oktober eine Onlineschulung für Studierende und Lehrende in der Ukraine geben wird. Aktuell ist Launer mit den Gästen aus Polen, Prof. Joanna Paliskiewicz, auf einer Forschungskonferenz in den USA um die neuesten Ergebnisse zu Digital Trust und Intuition zu präsentieren. Prof. Piotr Pietrzak und Prof. Anna Jasiulewicz lud Nowatin nach Polen ein um über nachhaltige Schulgebäude zu sprechen. Tanja Neumann, Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Uelzen, berichtete von Henriette Praesent, die schon 1799 im Agrarhandel in Uelzen tätig war. Prof. Daria Suprun aus der Ukraine berichtete dazu von der außergewöhnlichen Herausforderung der Frauen, die in der Ukraine ihre Männer bei der Verteidigung unterstützen.

Dipl.Vw. Joachim Delekat, Projektleiter für Integration im Institut für gemeinnützige Dienstleistungen gGmbH und Mitglied des Stadtrates, stellte die hervorragende internationale Vernetzung von Uelzen heraus und die gelungene Integrationsarbeit für Flüchtlinge. Launer, Delekat und Nierath wurden nach Polen, die Türkei und online in die Ukraine eingeladen, um von der Integrationsarbeit in Uelzen zu berichten. Seit 2016 ist das Trio online über E-Learning aktiv und schulte hunderte Flüchtlinge und Migranten direkt und indirekt.

Die ausländischen Gäste besuchten kurz die Hochschule in Suderburg bevor sie zu Meetings in Hamburg und Berlin aufbrachen. Besonders aufregend war der Besuch des Protein Start-up Bionsect Circular Inseconomy GmbH. Das streicheln der Mehlwürmer und der hautnahe Kontakt zu den Soldatenfliegen und Heuschrecken kostete jedoch einige Überwindung. Abschluss der Forschungswoche war eine Diskussion über Zukunftsforschung beim Institut für Zukunftsforschung in Berlin. Dr. Scharp und sein Team diskutierten mit den ausländischen Gästen über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsszenarien. Begeistert von Uelzen reisten die Gäste schweren Herzens und mit 10.000 Fotos für Social Media in ihre Heimatländer zurück.

Möglich machte die Forschungswoche das Institut für gemeinsame Dienstleistungen gGmbH in Suderburg mit der Unterstützung der Niedersächsischen Lotto Sport Stiftung in Hannover, die Berufsbildenden Schulen 1 Uelzen und die Mike Bergmann Akademie.

PR

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