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Aktion des Schwarzen Kreuzes: Weihnachtspakete für Menschen im Gefängnis

  • Celle

1.523 Weihnachtspakete für Menschen im Gefängnis fanden im Dezember 2022 ihren Weg in die Gefängnisse, gepackt von 983 Paketspendern. Trotz der unsicheren wirtschaftlichen Situation im vergangenen Winter war das die zweithöchste Zahl an Paketen, die jemals über das Schwarze Kreuz in die Gefängnisse geschickt wurden. DANKE! Hier lesen Sie, was die Pakete bei den Inhaftierten bewirkt haben.

Sie haben keine Zeit oder Gelegenheit zum Packen? Wir freuen uns genauso, wenn Sie die Aktion mit einer Spende unterstützen! Sie hilft uns, auch 2023 Pakete in die Gefängnisse zu bringen. Für Inhaftierte der JVA Celle hat eine gesonderte Aktion 200 für Celle stattgefunden, die auch für diesen Dezember wieder geplan ist.

Was ist die Aktion “Weihnachtsfreude im Gefängnis”?

Ein kleines Geschenk von zu Hause als Zeichen, dass man sich verbunden fühlt – wer in Strafhaft ist, bekommt zu Weihnachten nichts dergleichen. In den allermeisten Bundesländern dürfen die Angehörigen nichts schicken, aus Sicherheitsgründen. An den Weihnachtstagen, wenn „draußen“ alles feiert, packen Einsamkeit und Verzweiflung die Menschen im Gefängnis daher oft noch stärker als sonst.

Dagegen möchten das Schwarze Kreuz etwas tun. Menschen im Gefängnis sollen teilhaben an der Weihnachtsfreude. Schließlich kam Jesus auch und gerade für die Menschen am Rand zur Welt. Das Schwarze Kreuz als gemeinnützige Organisation hat die Möglichkeit, Pakete zum Beispiel an die Gefängnisseelsorge zu schicken. Sie gibt sie an Gefangene weiter.

Wie läuft das ab?

Die Paketspender erhalten Anfang Dezember die Adresse einer Kontaktperson in der JVA, zum Beispiel einer Seelsorgerin. Dazu eine Anleitung zum Packen und einen Absenderaufkleber mit der Adresse des Schwarzen Kreuzes (die Paketspender selbst bleiben anonym). Sie schicken dann ein Paket an die Kontaktperson. Die Kontaktperson gibt es an bedürftige Gefangene weiter. In einigen JVAen teilen sich mehrere Gefangene ein Paket. In der Sicherungsverwahrung sowie im Maßregelvollzug dürfen Gefangene ein Paket auch direkt erhalten.

„Jemand hat an mich gedacht”

Die Reaktionen auf die Pakete zeigen: So wenig manch ein Gefangener auch besitzt, das Wesentliche ist für ihn nicht der materielle Inhalt des Pakets. Wichtig ist: Jemand hat an mich gedacht, jemand wünscht mir Gutes. Denn viele haben keine Kontakte mehr nach “draußen”. Und manchmal kann genau eine solche Geste dazu beitragen, wieder ein bisschen Zuversicht und Hoffnung zu schöpfen.

Kontakt: info@naechstenliebe-befreit.de

PR
Foto: JillWellington / Pixabay

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