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Gemeinsames Engagement gegen Rechtsextremismus und für soziale Gerechtigkeit

Der Sozialverband Deutschland (SovD) Eschede und die Vernetzungsstelle gegen Rechts kamen kürzlich im Deutschen Haus in Eschede zusammen, um die Vorstandsvorsitzende des Sozialverbandes Deutschland, Michaela Engelmeier, zu begrüßen. Die Veranstaltung diente dem Zweck, über die Arbeit des SovD, die Sozialpolitik und die wachsenden Gefahren einer Rechtsentwicklung in Deutschland zu diskutieren.

Nach der herzlichen Begrüßung folgte die Vorstellung von Michael Höntsch, einem Demokratieberater, der seine Beratung nicht nur Einzelpersonen anbietet. Engelmeier betonte in ihrer Ansprache die Sorgen der Menschen um den gesellschaftlichen Frieden, insbesondere in Zeiten wachsender Armut. Der SovD wurde 1917 gegründet und hat eine bewegte Geschichte, einschließlich seiner Selbstauflösung während der Nazi-Zeit, um nicht von extremistischen Kräften übernommen zu werden. Heute steht der Verband für die Rechte und Bedürfnisse der Armen und Behinderten ein.

Engelmeier betonte den laufenden Kampf des SovD mit Verdi für einen höheren Mindestlohn von 14,23 Euro und betonte, dass gute Sozialpolitik das beste Mittel gegen gesellschaftliche Spaltung ist. Sie bedauerte die vorübergehende Zurückstellung der Kindergrundsicherung und warnte davor, verschiedene arme Gruppen, darunter Behinderte, Bürgergeldempfänger und Geflüchtete, gegeneinander auszuspielen.

Pastor Dr. Maximilian Baden teilte bewegende Einzelschicksale und betonte die Bedeutung sozialen Zusammenhalts. Er schlug vor, gemeinsame Veranstaltungen vor Ort zu planen, um diesen Zusammenhalt zu fördern. Bürgermeister Heinrich Lange bekundete seinen Willen, das Miteinander zu verkörpern und sich für Offenheit und Neutralität gegenüber allen Menschen einzusetzen. Er verurteilte Rechtsextremismus als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und betonte die Bedeutung des Engagements auf lokaler Ebene.

Marlies Petersen, Sprecherin des Bündnisses gegen Rechtsextremismus, unterstrich die Werte des Bündnisses, das sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt und Mitglieder aus verschiedenen politischen Spektren vereint. Sie betonte die Bedeutung von Information und Aufklärung sowie die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Petersen wies darauf hin, dass in ihrer beruflichen Arbeit und in Zusammenarbeit mit anderen Sozialberatungsstellen, der Fokus auf Fakten und Solidarität liegt. Die falschen Berechnungen in den Medien, die angeblich nachweisen würden, dass Bürgergeldempfänger mehr erhalten, als die arbeitenden Mitmenschen, schüren den Populismus. Bisher habe sie noch nie bei einer Beratung feststellen müssen, dass jemand, der arbeitet weniger Einkommen hätte als Bürgergeldempfänger. Der SoVD hilft dabei zu beraten und aufzuklären.

Die Diskussion drehte sich um die Notwendigkeit, die Politik für die Bürger verständlicher zu machen und die Ideologisierung zu vermeiden. Es gab auch Gespräche über das Verhalten der AfD-Fraktion im Bundestag und die Notwendigkeit, Journalisten dazu zu ermutigen, mehr Informationsgehalt und weniger Quotenorientierung zu bieten.

Die Veranstaltung in Eschede brachte Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammen, die sich gemeinsam für soziale Gerechtigkeit und gegen Rechtsextremismus engagieren. Ihre Botschaft lautet, dass die Solidarität und das Verständnis füreinander entscheidend sind, um den gesellschaftlichen Frieden und die Demokratie zu schützen.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Privat

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