Freitag, 23. Januar 2026

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Wie Vereinsgründung um Sahra Wagenknecht Staub aufwirbelt – Auch im Celler Kreisverband der Linken, der hier seine Position erläutert

Sahra Wagenknecht und ihre Mitstreiter haben sich nun endlich entschieden. Sie sind aus der Partei ausgetreten, behalten aber weiterhin ihr Mandat und haben den Verein „Bündnis Sahra Wagenknecht“ zur Vorbereitung einer möglichen Parteigründung gegründet. Montag gaben sie in ihrer Pressekonferenz freimütig Einblick in ihre Planungen.

Doch was bedeutet dies für den Kreisverband in Celle?

Insgesamt haben Sahra Wagenknecht und ihre Mitstreiter der Partei lange und intensiv geschadet. Vielfach gab DIE LINKE gerade auf Bundesebene ein zerstrittenes Bild ab und auch innerhalb der Partei kam es immer wieder zu Zerwürfnissen. „Die Lagerbildung und ihre Kämpfe untereinander haben lange das Bild der Partei geprägt. Deswegen habe ich immer darauf bestanden, dass sich unser Kreisverband nicht an diesen Lagerkämpfen beteiligt. Stattdessen habe ich immer vor Ort mich für soziale Gerechtigkeit stark gemacht und war immer offen gegenüber allen Mitgliedern aus allen Lagern. Diese Kämpfe intern haben so viel Kraft gekostet, dass die Beteiligten die eigentlichen Kämpfe für unsere Wählerklientel aus den Blick verloren haben“, berichtet Behiye Uca. „Es wird ca. eine Handvoll geben, die DIE LINKE. Celle verlassen werden. Einzelne Mitglieder sind verunsichert und befürchten, dass diese mögliche Neugründung einer Partei zu viele Mitglieder aus Der Linken reißen werde und sich die Partei kaum erholen könne. Andere sehen darin einen möglichen Aufbruch innerhalb der Partei, weil die innere Zerstrittenheit nun ein jähes Ende findet. Nach derzeitigem Stand hat tatsächlich kein Mitglied den Kreisverband verlassen oder ist eingetreten. Die Bundespartei zeigt aber auf, dass pro verlorenes Mitglied 2-3 neue Mitglieder gewonnen werden.“ laut Einschätzung des Landesvorstandsmitgliedes und stellvertretenden Kreisvorsitzenden Manuela Mast

Wie wird sich der Kreisverband in Celle nun entwickeln?

„Jahrelang habe ich für Menschen in bedrohlichen Lagen gekämpft. Ich habe sie beraten, begleitet und mich für ihre Interessen eingesetzt. Ich habe viele Jahre Menschen erfolgreich geholfen. Ich habe die Sorge, dass Menschen sich eher der Partei um Sahra Wagenknecht zuwenden und von uns Linken abwenden. Daher werde ich um jedes einzelne Mitglied kämpfen“, legt Behiye Uca dar. „Nun, wo die Fronten sich zu klären beginnen, möchte ich die übrigen Mitglieder motivieren, aktiv politische Arbeit auch außerhalb von Wahlkämpfen und Parlamenten zu betreiben. Ebenso möchte ich, dass wir unser Wählerklientel persönlich ansprechen und sie ermutigen, sich am politischen Kampf auf den Straßen, vor dem Arbeitsamt, vor dem Krankenhaus usw. zu beteiligen. Dazu braucht es konkrete Anlaufpunkte und Beziehungsarbeit in den Vierteln. Denn erst, wenn Menschen lernen, dass sie gemeinsam sich unterstützen und füreinander eintreten können, trauen sie sich zu, sich zu organisieren. DIE LINKE verstehe ich als möglichen Wegbereiterin und -begleiterin. Sie soll Menschen in ihrem Kampf gegen selbst erlebte Ungerechtigkeit unterstützen. Nur so können DIE LINKE und ihre Wählerklientel sich selbst ermächtigen und gemeinsam stark im Kampf gegen die soziale Ungerechtigkeit werden“, zeichnet Manuela Mast ihre Vision für die kommenden Jahre.

Was sind kurzfristig Aktionen und Ziele des Kreisverbandes?

„Derzeitig haben wir ein Gruselkabinett in unser Schaufenster hineingezaubert, in der wir auf die aktuellen Bundeshaushaltskürzungen, welche in Planung sind hinweisen. Demnächst werden wir mit Infoständen auf die problematischen Folgen der Haushaltskürzungen im Bund aufklären. Wir wollen, dass die Menschen wissen, wie sich diese Kürzungen auf ihr Leben auswirken wird. Natürlich wollen wir damit auch Druck erzeugen auf die Bundestagsabgeordneten hier vor Ort, sich gegen diesen massiven Kahlschlag zu stellen. Des Weiteren wird es im Dezember neue Kreisvorstandswahlen geben, auf die die Aufgabe zukommen wird, den Kreisverband neu und aktiver aufzustellen. Im Januar werden wir gemeinsam mit den aktiven Mitgliedern überlegen, wie wir die Partei wieder aktiv gestalten und damit wieder attraktiv machen für die Bürger in Celle“, erzählt Manuela Mast.

PR
Foto: jusch / Pixabay

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